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Deckrüde Karlo vom Alten Rittergut
04.07.2018
Lawalde

Deckrüde Karlo vom Alten Rittergut

Mein Name ist "Karlo" vom Alten Rittergut. Ich möchte nicht verkauft werden, aber meine Erbanlagen stelle ich gern zur Verfügung.…
Lawalde
Sachsen
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04.07.2018
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Ein Deckrüde für meine Berner Sennenhündin – Worauf Du achten solltest

Du hast Dich entschlossen, Deine Berner Sennenhündin von einem Deckrüden belegen zu lassen und Dich mit ihr in das Abenteuer Trächtigkeit und Welpenaufzucht zu stürzen? Dies wird sicherlich ein aufregendes und ganz wunderbares Erlebnis. Doch hast Du dabei auch wirklich alles bedacht?

Glaube keinesfalls dem alten Märchen, eine Hündin sollte wenigstens einmal im Leben einen Wurf gehabt haben. Das ist schlichtweg falsch und bietet der Hündin weder für ihre körperliche noch geistige Entwicklung irgendwelche Vorteile. Eine Trächtigkeit schützt die Berner Sennenhündin auch nicht vor Krebs.

Wer über eine Zucht von Berner Sennenhunden nachdenkt, sollte unbedingt in einen der beiden am VDH angeschlossenen Vereine eintreten, und seinen potentiellen Zuchthund einer Körkommission vorstellen.

Bedenke bitte ebenfalls, dass die Berner zu den wurfstarken Rassen gehören. Auch, wenn Du die kleinen Racker liebevoll aufziehst, was, wenn nicht alle ein neues Zuhause finden? Wohin mit den Welpen? Es gibt bereits genug herrenlose Vierbeiner in Tierheimen, darunter leider auch viele Welpen, die auf ein neues Zuhause hoffen. Füge denen bitte nicht noch ein paar hinzu. Sei Dir der vollen Verantwortung bewusst, die mit der Berner Sennenhund Zucht einhergeht.

Berner Sennenhund Deckrüde
Was macht einen Berner Sennenhund Deckrüden aus?

Dies gibt es vor der Belegung Deiner Hündin unter anderem zu bedenken:

  • Hat Deine Berner Sennenhündin Papiere und ist ihre Abstammung bekannt?
  • Entspricht sie dem Rassestandard?
  • Hat sie einen aktuellen Impfstatus?
  • Wird sie vor der Belegung nochmal eingehend untersucht und entwurmt?
  • Ist die Hündin von einem eingetragenen Vereinszüchter?
  • Haben ihre Vorfahren irgendwelche Erkrankungen gehabt bzw. gibt es Gesundheitsatteste?
  • Ist die Berner Dame im zuchtfähigen Alter?
  • Hat sie einen einwandfreien Charakter und ist wesensfest?
  • Ist gesundheitlich alles in Ordnung und lässt Du die Hündin auf Erbkrankheiten hin testen?
  • Hat die Hündin eine Zuchttauglichkeitsprüfung absolviert oder möchtest Du dies nachholen?
  • Hast Du oder wirst Du Fortbildungskurse zu Zucht, Vererbung und Rasse absolvieren?
  • Hast Du die nötige Zeit? Insbesondere für die Aufzucht, Gewöhnung und Prägung?
  • Bist Du Dir bewusst, dass es Probleme geben kann, wie Flaschenaufzucht, Kaiserschnitt, Infektionen, Totgeburten oder auch den Tod der Mutterhündin?
  • Berner Sennenzucht ist ein Fulltime-Job und läuft nicht mal eben nebenher.
  • Hast Du finanzielle Rücklagen für Probleme, Komplikationen oder Erkrankungen?
  • Ein Wurf macht nicht nur Arbeit, sondern auch Dreck: Tapsige Welpen, die sich durch den Futternapf wühlen, alles erkunden und nicht stubenrein sind.
  • Was planst Du für den Fall, dass nicht alle Welpen vermittelt werden? Kannst Du mehrere Berner halten?
  • Du brauchst Folgendes nicht zu knapp: Geld, Zeit, starke Nerven!

Wie und wo finde ich einen Berner Sennenhund Deckrüden?

Du kannst auf verschiedene Weise nach einem hübschen Berner Sennenhund Deckrüden suchen. Viele versuchen es zunächst im Internet und stöbern in Kleinanzeigen oder auf Vereinsseiten. Du kannst auch beim VDH nach eingetragenen Züchtern schauen und siehst oft auch gleich, ob ein Wurf demnächst ansteht, oder sogar bereits Welpen da sind. Bedenke jedoch, dass Deckrüden, deren Besitzer einem Verein angehören, oft nur Hündinnen decken, die ebenfalls dem gleichen Verein angehören. Vielleicht kennst Du auch einen anderen Berner Sennenhund aus der Nachbarschaft oder aus dem Freundeskreis, der als Paarungspartner für Deine Hündin infrage käme?

Berner Sennenhund Deckrüde
Wie und wo finde ich einen Berner Sennenhund Deckrüden

Letzteres ist natürlich nicht unbedingt empfehlenswert. Selbst, wenn der Vierbeiner toll aussieht und momentan gesund sein mag. Doch was ist mit Papieren und wichtigen Gesundheitszeugnissen, die den Berner auf erbliche Defekte hin untersucht? Gibt oder gab es Erbkrankheiten in seiner Blutlinie?

Hobbyzüchter, die in keinem Verein züchten, sind ebenfalls nicht per se schlecht. Viele haben fundiertes Wissen über die Rasse und legen Wert auf Rassestandard, regelmäßige Gesundheitsvorsorge und Checks auf genetische Erkrankungen. Sie sind ebenfalls sorgsam in der Aufzucht und wissen um die Wichtigkeit der Prägung und Sozialisierung. Lass Dir Untersuchungsergebnisse dennoch immer zeigen und schaue genau hin. Ist jedoch nichts über den Stammbaum dieses Berner Sennenhund Deckrüden bekannt, kannst Du Dir kein Bild darüber machen, ob Fehler, Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten oder Sonstiges bei seinen Ahnen womöglich aufgetreten sind.

Anders bei eingetragenen Züchtern, die vom Verein geschult und kontrolliert werden. Es gibt dort oft strenge Auflagen für die Haltung und Zucht mit Berner Sennenhunden und neben einer Zuchttauglichkeitsprüfung werden auch die Nachkommen genauestens unter die Lupe genommen und es erfolgt eine Wurfabnahme. Für die Zucht unbrauchbare Hunde werden konsequent abgelehnt, damit die Qualität der Rasse nicht leidet, sondern stetig verbessert wird.


Diese Vorteile hat ein Berner Sennenhund Deckrüde von einem seriösen Züchter!

1. Er entspricht dem Rassestandard

Die geplanten Welpen sollen waschechte Berner Sennenhunde werden mit all ihren wunderbaren Attributen. Dazu zählt das hübsche dreifarbige Aussehen genauso, wie typische Abzeichen, Fellbeschaffenheit und das schöne Langhaar. Hübscher und dem Rassestandard entsprechender Nachwuchs kann jedoch nur gezeugt werden, wenn sowohl Berner Sennenhündin, als auch der Deckrüde dem FCI Standard Nummer 45 entsprechen. Ein geprüfter Rüde musste dies bei einer Prüfung und auf Shows unter Beweis stellen.

2. Der Deckrüde ist wesensfest

Berner Sennenhunde, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, werden rigoros von der Zucht ausgeschlossen. Ein guter Züchter wird niemals einen Deckrüden anbieten, der aggressive, sehr scheue oder anderweitig unerwünschte Wesenszüge an den Tag legt. Da ist es auch völlig gleichgültig, ob der Berner wunderschön ist und perfekt dem Rassestandard entspricht.

3. Er hat eine Ahnentafel

Die Vorfahren des Berner Sennenhund Deckrüden sind bekannt. Er besitzt nämlich eine Ahnentafel und der Züchter weiß, ob es Auffälligkeiten oder krankheitsbedingte Probleme in seiner Zuchtlinie gab. Ist dies der Fall, so würde er seinen Rüden nicht mehr zum Decken anbieten. Dies gilt übrigens auch, falls sich später noch Mängel im familiären Umfeld des Vierbeiners herausstellen sollten oder die Nachkommen des Deckrüden Auffälligkeiten irgendeiner Art zeigen.

4. Gesundheitszeugnisse sind Pflicht

Um eine Zuchtzulassung zu erhalten, muss der Berner Sennenhund Deckrüde von einem eingetragenen Züchter Gesundheitsnachweise erbringen, damit sichergestellt wird, dass er keinerlei erblich bedingte Krankheiten hat und möglichst gesunde Nachkommen gezeugt werden. Schließlich sollen die Welpen den bestmöglichen Start ins Leben haben und ein gesunder Deckrüde kann erheblich zu einer langen Lebenserwartung beitragen, wenn er frei von Gendefekten ist. Beim Berner Sennenhund wird meist auf ED und HD getestet, dies kann jedoch je nach Verein variieren.

HD mit Schweregrad C ist bei Rüden zuchtausschließend, bei Hündinnen hingegen nur HD D und HD E. Im DCBS gilt u.a. als Körvoraussetzung die Teilnahme an drei Ausstellungen und ohne Mindestformwertnote. Wer dreimal nur ein „gut“ erhalten hat, sollte überlegen ob der Hund wirklich in die Zucht gehört


Braucht der Berner Sennenhund Deckrüde Papiere?

Natürlich kannst Du Deine Berner Sennenhündin auch von einem Rüden ohne Papiere belegen lassen. Dies ist jedoch ein riskantes Unterfangen, da Du absolut nichts über die Vergangenheit des Deckrüden weißt und somit nicht ausgeschlossen werden kann, dass es in der Vergangenheit Wesensmängel, Krankheiten oder Ähnliches in seiner Blutlinie gegeben hat.

Auf der Ahnentafel wird neben dem Stammbaum des Deckrüden außerdem noch viel anderes notiert. Prüfungsergebnisse beispielsweise oder Platzierungen bei Shows und Ausstellungen, etwaige Mängel, die bei der Wurfabnahme entdeckt wurden oder Befunde von tierärztlichen Gutachten. Bedenke allerdings, dass Deine späteren Welpen keine Papiere erhalten werden, falls Hündin und/oder Deckrüde keine vorweisen können.

Außer der Ahnentafel zählt auch der Impfpass bzw. der blaue EU-Heimtierausweis zu den Papieren, die ein Berner Sennenhund Deckrüde haben sollte. Dieser Gesundheitsnachweis zeigt, ob der Berner stets alle wichtigen Impfungen erhalten hat, oder sein Halter Auffrischungen regelmäßig hat verstreichen lassen. Außerdem findest Du alle relevanten Angaben zum Hund und es gibt sogar Seiten, auf denen Behandlungen gegen Würmer, Flöhe und andere Parasiten festgehalten werden.


Wie hoch ist die Decktaxe für einen Berner Sennenhund Deckrüden?

Decktaxe Berner Sennenhund
Wie hoch ist die Decktaxe für einen Berner Sennenhund Deckrüden?

Machst Du Dich schließlich auf die Suche nach einem guten Berner Sennenhund Deckrüden, wirst Du schnell feststellen, dass die Decktaxe unterschiedlich hoch ausfallen kann. Für welchen Kandidaten und somit Preis am Ende die Entscheidung fällt, ist nicht zuletzt von Deinen Ansprüchen an den Paarungspartner für Deine Berner Hündin abhängig.

Wenn Du den hübschen Rüden von einem Bekannten auserkoren hast, so dürfte der Deckpreis niedrig ausfallen oder die Belegung erfolgt sogar umsonst. Diese Variante ist jedoch immer mit Vorsicht zu genießen und das Geld, was Du für den Deckakt einsparst, könnte Dir hinterher teuer zu stehen kommen. Da nichts Zuverlässiges über Verwandtschaft, Gesundheit und Wesen des Berner Sennenhundes bekannt ist, könnte der Nachwuchs Verhaltensaufälligkeiten bekommen oder im schlimmsten Falle sogar Erbkrankheiten. Eventuell sitzt Du dann mit unvermittelbaren und kranken Welpen da oder die Käufer werden sich hinterher wütend an Dich wenden und stellen Schadensersatzansprüche.

Die Decktaxe für einen Berner Sennenhund Deckrüden von einem Hobbyzüchter (ob er nun im Verein züchtet oder nicht), liegt da schon deutlich höher. Wird außerhalb eines Vereins gezüchtet, lass Dir zumindest die Untersuchungsergebnisse von HD und ED zeigen, die hoffentlich vorhanden sind.

Am sichersten und der größte Garant für gesunden Nachwuchs ist und bleibt aber natürlich der Deckrüde von einem eingetragenen Züchter, der eine Zuchtzulassungsprüfung bestanden hat. Somit ist er wesensfest, hat alle gesundheitlich relevanten Untersuchungen und alle nötigen Papiere. Doch auch bei solch einem Kandidaten kann die Decktaxe noch erheblich variieren. Ein gerade erst zugelassener Deckrüde mit wenig oder keinerlei Erfahrung kostet sicherlich weniger, als ein ausgezeichneter Champion mit vielen Preisen, der sich bereits in der Zucht bewährt hat.

Im Großen und Ganzen bleibt der Deckpreis allerdings Verhandlungssache zwischen Dir und dem Züchter. Es empfiehlt sich definitiv, den finalen Preis schriftlich festzuhalten und dabei ebenso zu vermerken, was passiert, wenn die Hündin nach dem Deckakt leer bleiben sollte, also nicht trächtig wird. Meistens wird sich auf eine erneute und kostenlose zweite Belegung in der nächsten Hitze geeinigt oder die Decktaxe wird zurückerstattet. Ist der Deckrüdenbesitzer selbst an dem späteren Nachwuchs interessiert, so wäre ein Welpe aus dem Wurf ebenfalls als Deckpreis denkbar.


Was ist eine Zuchtzulassungsprüfung (Körung) für Deckrüden?

Bei der Zuchtzulassungsprüfung werden alle vorgestellten Kandidaten (Deckrüden und Zuchthündinnen) von Spezial-Zuchtrichtern begutachtet und selektiert. Nur die besten Hunde erhalten am Ende die Zulassung bzw. Körung und sind somit für die Zucht geeignet. Sie tragen damit zur Erhaltung und Verbesserung der Rasse bei, was stets oberstes Zuchtziel sein sollte.

Dabei gibt es bestimmte Voraussetzungen für den Rüden, um überhaupt an der Zuchtzulassungsprüfung teilzunehmen:

  • Mindestens zwei Formwertesehr gut“ auf Zuchtschauen
  • Mindestalter 18 Monate
  • HD-Röntgen mit Ergebnis maximal Grad „C“ (leicht)
  • ED-Röntgen mit Ergebnis maximal Grad 1

Wie wird eine Zuchtzulassungsprüfung für Berner Sennenhunde durchgeführt?

Der Berner Sennenhund Deckrüde wird hinsichtlich Exterieur (also äußeres Erscheinungsbild) und Verhalten beurteilt. Somit soll sichergestellt werden, dass nicht nur dem Rassestandard entsprechende Hunde für die Zucht zugelassen werden, sondern sie ebenso wesensfest und belastbar sind.

Am Anfang der Körung wird der Berner Sennenhund gemessen, sein Gebiss kontrolliert und die Chipnummer abgelesen und kontrolliert. Neben der Erfassung solch wichtiger Daten beurteilt der Prüfer gleichzeitig das Verhalten während dieses Vorgangs, also ob der Berner gelassen bleibt und sich die Handgriffe gefallen lässt.

Neben der Beurteilung seines Aussehens im Stand, werden auch die Bewegungsabläufe beim Berner Sennenhund während der Körung angesehen und bewertet. Wie ist das Gangwerk auf der Geraden, wie bei der kreisförmigen Bewegung?

Um das Wesen zu überprüfen, gibt es zudem noch folgende Tests:

  • Diverse akustische Reize
  • Flatterbänder und Folien, durch bzw. über die gelaufen werden muss
  • Verhalten in einer Gruppe von Menschen

Der Prüfer kann die Körung frühzeitig abbrechen, wenn sich bei der Vermessung oder bei den Wesenstests bereits Charakterschwächen und Mängel herausstellen.


Kann ein Berner Sennenhund von der Zucht ausgeschlossen werden?

Ja, dies ist durchaus möglich. Immerhin ist genau dafür eine Zuchtzulassungsprüfung da. Die dort vorgestellten Hunde werden durch die Prüfer genauestens unter die Lupe genommen und hinsichtlich Zuchteignung selektiert. Somit soll sichergestellt werden, dass nur einwandfreie Hunde in die Zucht gehen.

Übrigens kann eine Zuchtzulassung auch wieder entzogen werden bzw. automatisch erlöschen. Der Berner Sennenhund Deckrüde und natürlich auch Zuchthündinnen, müssen sich gegebenenfalls regelmäßigen Kontrollen durch einen Tierarzt unterziehen und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten, um weiterhin für die Zucht einsetzbar zu sein.

Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für einen Ausschluss von der Zucht:

  • Die Zuchtzulassungsprüfung wird nicht bestanden
  • Es treten nach der Körung Krankheiten auf, die zuchtausschließend sind
  • Falsche Angaben zur Abstammung
  • Es besteht der Verdacht, dass Welpen von einem anderen Deckrüden als angegeben abstammen (Folge: Abklärung der Vaterschaft)
  • Der Hund vererbt Fehler/Mängel an seine Nachkommen oder es treten vermehrt Krankheiten etc. bei seinen Verwandten auf.
  • Es kann ein Verbot für bestimmte Verpaarungen ausgesprochen werden (Zuchtwerte müssen eingehalten werden und dürfen nicht ins Negative abrutschen).
  • Unzureichende Spermaqualität des Rüden (Gutachten bei mehrfachem Leerbleiben von Hündinnen Pflicht).
  • Ein Elterntier des Deckrüden hat nachweislich Mängel/Erkrankungen etc. und darum keine Zuchtzulassung (mehr).
  • HD-Grad „D“ oder „E“
  • ED-Grad 2 und höher

Darüber hinaus natürlich jedwede Abweichung vom Rassestandard:

  • Verhaltensfehler (aggressiv, scheu, ängstlich)
  • Gebissfehler/fehlende Zähne
  • Kraushaar, Kurz- oder Stockhaar
  • Farbfehler (z.B. asymmetrische Zeichnung, zu breite Blesse, unsaubere schwarze Grundfarbe, falsche Grundfarbe, keine Dreifarbigkeit)
  • Spaltnase
  • Blaue Augen
  • Knick- oder Ringelrute
  • Entropium, Ektropium
  • Feiner Knochenbau
Gesunde Welpen durch die Wahl eines passenden Berner Sennenhund Deckrüden
Gesunde Welpen durch die Wahl eines passenden Berner Sennenhund Deckrüden

Was kostet es mich, meine Berner Sennenhündin von einem Deckrüden belegen zu lassen und Welpen aufzuziehen?

Die Decktaxe für einen Berner Sennenhund Deckrüden macht sicherlich nur einen sehr kleinen Teil der Ausgaben aus, wenn Du vorhast, mit Deiner Hündin zu züchten. Wohnt der auserwählte Kandidat weiter weg, musst Du zusätzlich Anfahrts- und Übernachtungskosten einplanen.

Es kommt auf jeden Fall eine große finanzielle Verantwortung auf Dich zu und der zeitliche Aufwand für Trächtigkeit und später die Welpenaufzucht sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden. Der Wurf muss nämlich gut geplant und vorbereitet werden. Dazu sollte die Hündin in einem einwandfreien gesundheitlichen Zustand sein, und während der Trächtigkeit natürlich regelmäßig tierärztlich überwacht werden, um Komplikationen früh abzusehen.

Um den Geburtstermin herum solltest Du auf jeden Fall neben der Wurfkiste schlafen, damit Du wenn nötig eingreifen kannst, sollte die Hündin Hilfe benötigen. Sind die Welpen erstmal da, kommen selbstverständlich weitere Kosten auf Dich zu. Ganz zu schweigen von der Zeit, die in Sozialisation, Erziehung, Gesundheit und Wohlergehen Deiner Schützlinge investiert werden müssen. Abenteuer Trächtigkeit, Geburt und Welpenaufzucht ist ein Fulltime-Job und erledigt sich keinesfalls so neben her. Was Du neben Geld noch brauchst, ist Zeit, Zeit und nochmal Zeit. Starke und belastbare Nerven können auch nicht schaden.

Diese Ausgaben kommen auf Dich zu, wenn Du mit Deiner Berner Sennenhündin züchten möchtest:

  • Vorbereitung der Hündin: Impfstatus (ggf. Hepatitis), Wurmkuren, Abstriche, Progesterontests
  • Decktaxe für den Deckrüden
  • Eventuell Anfahrtskosten und Übernachtungen
  • Spezialfutter für die Hündin und später die Welpen
  • Untersuchungen während der Trächtigkeit (z.B. Ultraschall)
  • Hausbesuche des Tierarztes
  • Möglicherweise Kaiserschnitt oder andere Komplikationen während Geburt oder Trächtigkeit
  • Vorbereitung des Wurfzimmers bzw. der Wurfkiste
  • Welpenausstattung (z.B. Halsbänder und Spielzeug)
  • Medizinische Untersuchung des Wurfs
  • Eventuell Flaschenaufzucht
  • Wurmkuren und Impfungen für die Welpen
  • Mikrochips für den gesamten Wurf
  • Papiere und Impfpässe
  • Weitere Kosten, für nicht oder erst spät vermittelte Welpen

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