Berner Sennenhund Züchter

Sind Sie auf der Suche nach einem Berner Sennenhund Welpen, Berner Sennenhund Mix, Berner Sennenhund Deckrüden oder möchten Sie einem Berner Sennenhund In Not helfen? Hier gibt es kostenlose Berner Sennenhund Anzeigen.

Berner Sennenhund Züchter in Deutschland

Sind Sie auf der Suche nach einem Berner Sennenhund Züchter in Ihrer Nähe? Hier finden Sie eine Liste einiger Berner Sennenhund Züchter.

Berner Sennenhund Züchter in Baden-Württemberg

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Berner Sennenhund Züchter in Bayern

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Berner Sennenhund Züchter in Berlin

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Berner Sennenhund Züchter in Brandenburg

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Berner Sennenhund Züchter in Bremen

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Berner Sennenhund Züchter in Hamburg

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Berner Sennenhund Züchter in Hessen

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Berner Sennenhund Züchter in Mecklenburg-Vorpommern

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Berner Sennenhund Züchter in Niedersachsen

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Berner Sennenhund Züchter in NRW Nordrhein-Westfalen

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Berner Sennenhund Züchter in Rheinland-Pfalz

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Berner Sennenhund Züchter in Saarland

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Berner Sennenhund Züchter in Sachsen

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Berner Sennenhund Züchter in Sachsen-Anhalt

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Berner Sennenhund Züchter in Schleswig-Holstein

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Berner Sennenhund Züchter in Thüringen

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Kostenlos als Berner Sennenhund Züchter eintragen

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Wie finde ich einen guten Berner Sennenhund Züchter?

Wer einen Berner Sennenhund kaufen möchte, der sollte ihn natürlich nicht bei irgendwelchen dubiosen Verkäufern erstehen, sondern einen guten Züchter wählen.

Investieren Sie lieber ein paar Euro mehr, als den billigen Kaufpreis hinterher bitter zu bereuen.

Ein guter Züchter hat außerdem gleich eine ganze Reihe von Vorteilen. Welche das sind und woran Sie eine seriöse Zuchtstätte erkennen, erfahren Sie hier.

Berner Sennenhund Züchter
Kaufen Sie nur bei einem seriösem Berner Sennenhund Züchter.

Der erste Besuch in der Zuchtstätte – Darauf sollten Sie achten

Sie haben Kontakt mit einem Berner Sennenhund Züchter aufgenommen und vereinbaren eine Besichtigung. Die Aufregung ist groß und die Vorfreude noch viel größer. Blenden Sie jedoch vor lauter Gespanntheit nicht alles aus, sondern seien Sie aufmerksam, wenn Sie endlich die Zuchtstätte besuchen und sich die Welpenkiste ansehen.

Vielleicht suchen Sie auch erst einmal nur das Gespräch mit dem Züchter und es sind noch gar keine Welpen da, sondern vorerst nur in Planung. Selbst bei dieser Gelegenheit können Sie ihm natürlich etwas auf den Zahn fühlen und ihn mit all Ihren Fragen löchern.

Achten Sie auf folgende Gegebenheiten, die auf eine gute Zuchtstätte hinweisen:

  • Natürlich können Sie in einem Zuchtbetrieb mit Ihrer Nase feststellen, dass hier Hunde leben. Es sollte jedoch nicht streng oder penetrant riechen.
  • Die Räumlichkeiten wirken gepflegt und die Wurfkiste wird regelmäßig gesäubert.
  • Alle Hunde haben Familienanschluss.
  • Sie dürfen fragen was und wie viel Sie wollen. Es wird geduldig alles beantwortet.
  • Den Züchter interessiert, wo seine Berner hinkommen. Seien Sie also ebenfalls auf Fragen gefasst.
  • Die Tiere verhalten sich freundlich und zutraulich gegenüber dem Züchter und keinesfalls verängstigt.
  • Die Welpen wirken aufgeweckt und neugierig.
  • Die Anzahl der Hunde auf dem Gelände ist überschaubar und es gibt nicht Dutzende andere Rassen.
  • Die Hunde in der Zuchtstätte wirken allesamt gesund.
  • Sie dürfen zu einem weiteren Besuch wieder kommen.
  • Sie werden nicht gedrängt, sofort einen Welpen mitzunehmen.

Wichtig: Hören Sie außerdem unbedingt auf Ihr Bauchgefühl!


Liebe auf den ersten Blick – Der Besuch der Wurfkiste

Der große Augenblick ist gekommen und Sie sehen zum ersten Mal den Wurf. Einer dieser kleinen Racker wird also vermutlich in wenigen Wochen bei Ihnen einziehen und oft wird ganz spontan und aus dem Bauch heraus entschieden, welcher Kandidat es am Ende sein soll.

Nicht selten ist es sogar Liebe auf den ersten Blick. Doch setzen Sie für einen Moment die rosarote Brille ab und begutachten Sie die Berner Sennenhund Welpen. Welchen Eindruck machen sie? Wirken die Tiere gesund? Sehen sie dünn aus, struppig oder sind teilnahmslos? Wie verhalten sie sich, wenn der Züchter anwesend ist? Mehr Tipps, wie Sie einen gesunden Welpen erkennen, lesen Sie übrigens unter der Rubrik “Welpen“.

Und was ist mit den Elterntieren? Normalerweise ist ein Züchter sehr stolz auf seine Zuchthunde und wird sie Ihnen gerne präsentieren. Vorausgesetzt natürlich, der Deckrüde kommt aus dem gleichen Zwinger. Werden Sie ruhig stutzig, wenn die Mutterhündin nicht gezeigt wird oder selbst bei einem späteren Besuch nicht zugegen ist.

Beobachten Sie außerdem, wie die Tiere untergebracht sind? Alle Hunde sollten Familienanschluss haben und nicht irgendwo völlig isoliert beherbergt sein. Dies wäre für den treuen und anhänglichen Berner Sennenhund nicht artgerecht. Er braucht seine Menschen und besonders seine Bezugsperson, um glücklich zu sein. Ein ausreichend großer Auslauf sollte ebenfalls vorhanden sein, indem die Welpen auf eigene Faust umhertollen und alles erforschen können.


Kompetente Aufzucht und liebevolle Erziehung der Berner Sennenhund Welpen von Anfang an

Ein Berner Sennenhund Züchter züchtet die Rasse nicht wegen des Geldes. Mit einem Welpen macht er nämlich kaum Gewinn und deckt hauptsächlich seine Kosten für die Aufzucht.

Wer über eine Zucht von Berner Sennenhunde nachdenkt, sollte unbedingt in einen der beiden am VDH angeschlossenen Vereine eintreten, und seinen potentiellen Zuchthund einer Körkommission vorstellen.

Darum werden Sie auch keinen hauptberuflichen Hundezüchter finden, denn vom Verkauf der Berner Welpen allein kann niemand seinen Lebensunterhalt bestreiten. Vielmehr wird aus Liebe zur Rasse gezüchtet und wegen des Spaßes und der Freude, welche die Aufzucht der tapsigen Racker mit sich bringt. So gesehen sind also selbst die seriösesten Züchter Hobbyzüchter. Nur, dass sie dieser Leidenschaft unter kontrollierten Bedingungen im Verein nachgehen und nicht auf eigene Faust und womöglich ohne medizinische Untersuchungen züchten.

Schließlich werden die Zuchtstätten regelmäßig vom Verein überprüft. Es gibt vorgeschriebene Voraussetzungen für die Haltung von Zuchttieren, und die Welpen eines Wurfs werden genauestens begutachtet und beurteilt. Ein Züchter benötigt Schulungen und kompetentes Wissen rund um seine Schützlinge. Dies weiß er dann auch gekonnt einzusetzen. Neben der bestmöglichen Versorgung seiner Welpen, wird sich der Berner Sennenhund Züchter auch spielerisch in die Erziehung und Sozialisation einmischen. Zwar übernimmt die Hündin dies für die ersten paar Lebenswochen, doch spätestens, wenn die Welpen mobil werden und die Umgebung außerhalb der Wurfkiste erkunden, kann schon mit der Gewöhnung und ein paar Regeln begonnen werden.

So lernt der kleine Berner Sennenhund Welpe im Idealfall schon eine Auswahl an folgenden Begebenheiten kennen:

  • Menschen unterschiedlichen Alters
  • Menschen mit verschiedenen Accessoires: Hut, Stock, Rollschuh, Fahrrad, Mantel, Helm
  • Andere Hunde (meistens zunächst die anderen Vierbeiner in der Zuchtstätte)
  • Weitere Haustiere / Wildtiere
  • Alltagsgegenstände und Geräusche im Haushalt (Staubsauger, Fernseher, Waschmaschine und Co)
  • Halsband und ggf. Leine
  • Transportbox
  • Fahren im Auto
  • Stadtgeräusche und Straßenverkehr
  • Brücken
  • Wasser / Gewässer
  • Aufzüge, Drehtüren, Rolltreppen
  • Menschenansammlungen
  • Diverse Untergründe, wie Gras, Sand, Fliesen, Teppich
  • Umweltreize / unterschiedliche Witterungsbedingungen
  • Öffentliche Verkehrsmittel

Schön, wenn der Berner Sennenwelpe schon einiges kennenlernen durfte. So wird er ausgeglichen und ein ruhiger Zeitgenosse, den nicht so schnell verunsichern oder aus der Bahn werfen kann.

Allerdings liegt die Verantwortung der Gewöhnung natürlich nicht allein beim Züchter. Sie haben noch lange nach dem Kauf die Pflicht, weiterhin an der Sozialisation zu arbeiten und den Hund an diverse Begebenheiten, Personen und Orte behutsam heranzuführen. Insbesondere an solche, mit denen er später häufig in Kontakt kommen wird. Fragen Sie den Züchter einfach nach den bisherigen Erfahrungen, die Ihr Welpe sammeln durfte.


Der Züchter legt viel Wert auf die Einhaltung des Rassestandards und ein gutes Wesen

Oberstes Zuchtziel sollte immer ein gesunder und wesensfester Hund sein, der möglichst genau dem Rassestandard entspricht. Um dies zu gewährleisten, gibt es strenge Auflagen für alle Zuchtstätten und die dort befindlichen Vierbeiner.

Berner Sennenhund Züchter
Berner Sennenhund Züchter: Oberstes Zuchtziel sollte immer ein gesunder und wesensfester Hund sein, der möglichst genau dem Rassestandard entspricht.

Gesundheitstests sind beispielsweise für die Berner Sennenhund Zucht obligatorisch und neben der Begutachtung des äußeren Erscheinungsbildes wird auch auf einen tadellosen Charakter viel Wert gelegt.

Schließlich soll die Rasse in ihrer Qualität nichts einbüßen, sondern stetig verbessert werden. Darum gibt es Zuchtzulassungsprüfungen, auf denen die vorgestellten Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft werden. Vierbeiner mit Fehlern im Exterior, Gesundheitsmängeln oder unerwünschten Wesenszügen werden rigoros aussortiert. So soll sichergestellt werden, dass die Zuchttiere möglichst gesunden und einwandfreien Nachwuchs erzeugen.


Gesunder Nachwuchs durch ausgezeichnete Elterntiere

Leider gehört der Berner Sennenhund nicht zu den Rassen mit einer hohen Lebenserwartung. Einige Krankheiten kommen beim Berner sogar etwas gehäuft vor.

Zuchtbemühungen versuchen jedoch, dem gezielt entgegenzuwirken und die Lebensspanne der schönen Vierbeiner zu verlängern. Allerdings erfreut sich die Rasse großer Beliebtheit, was bedauerlicherweise immer auch geldgierige Vermehrer auf den Plan ruft.

Ihre sogenannten Wühltischwelpen stammen aus keiner kontrollierten Zucht und medizinische Untersuchungen, Impfungen, regelmäßige Pflege und Vorsorge werden hier vergeblich gesucht. So kommt es denn auch vor, dass gerade diese Welpen früh an diversen Leiden erkranken und den Gesundheitszustand der Rasse in Verruf bringen.

Folgende rassetypische Erkrankungen können beim Berner Sennenhund vorkommen:

  • Hüftgelenksdysplasie
  • Ellbogendysplasie
  • Osteochondrosis Dissecans (OCD – Eine Erkrankung des Knorpelgewebes)
  • Maligne Histiozytose (Tumorerkrankung)
  • Diverse Nierenerkrankungen
  • Degenerative Myelopathie (Neurologische Krankheit)
  • Krebs

Damit die Welpen einen gesunden und guten Start ins Leben haben, werden von einem seriösen Züchter nur Elterntiere miteinander verpaart, die gesundheitlich untersucht wurden und dies einwandfrei belegen können. Um mit Berner Hündin oder Deckrüde überhaupt züchten zu dürfen, müssen Sie sowieso bestimmte Atteste vorlegen und eine Zuchttauglichkeitsprüfung bestehen.

Doch der Züchter wird noch mehr unternehmen, um einen möglichst gesunden Wurf zu gewährleisten:

  • Der Impfstatus der Hündin ist lückenlos
  • Sie wird vor der Belegung auf Krankheiten untersucht und ggf. wird ein Abstrich gemacht
  • Es erfolgt eine Entwurmung
  • Die Trächtigkeit wird vom Tierarzt überwacht, um Risiken oder Komplikationen schnell zu erkennen
  • Die Hündin erhält hochwertiges Spezialfutter
  • Es ist jemand Tag und Nacht an der Wurfkiste, wenn der Geburtstermin näher rückt
  • Wenn nötig greift der Züchter in den Geburtsvorgang ein und hilft der Hündin
  • Bei Komplikationen ist ein Tierarzt schnell herbeigerufen

Ist es bedenklich, wenn gleiche mehrere Rassen in einer Zuchtstätte sind?

Als Hundeliebhaber mögen Sie sicherlich nicht nur den Berner Sennenhund, sondern auch viele weitere Rassen und Mischlinge. Genauso kann es einem Berner Züchter natürlich ebenfalls ergehen.

Darum ist es nicht verwerflich, wenn neben dem Schweizer noch eine andere Rasse in der Zuchtstätte gezüchtet wird. Außerdem behält ein seriöser Züchter natürlich Welpen, die nicht vermittelt werden konnten und auch Zuchthunde im Ruhestand bleiben weiterhin in seiner Obhut. So kann schon ein mehr oder weniger umfangreiches Rudel über das Gelände flitzen.

Sie sollten allerdings skeptisch werden, wenn:

  • Gleiche mehrere Hündinnen tragend sind
  • Sie mehrere Würfe entdecken
  • Es drei oder mehr Rassen in der Zuchtstätte gibt (mit denen gezüchtet wird)
  • Ihnen angeboten wird, jedwede Rasse besorgen zu können
  • Die Anzahl der Tiere übermäßig groß erscheint

Wann kann ich meinen Berner Sennenhund Welpen beim Züchter abholen?

Sie können Ihren Berner Sennenhund Welpen erst abholen, wenn der Wurf von einem Zuchtwart abgenommen wurde. Dies erfolgt normalerweise frühestens in der 9. und spätestens in der 12. Woche (zumindest im SSV). Dazu müssen die Welpen bereits entwurmt und geimpft worden sein, sowie einen Mikrochip implantiert haben.

Beim Berner Sennenhund dürfen nur Welpen vom Zuchtwart abgenommen werden, die ein Mindestgewicht von 7 kg haben. Ansonsten erfolgt eine erneute Begutachtung zu einem späteren Zeitpunkt.

Eine erste Besichtigung Ihres Lieblings ist hingegen oft schon in der 4. oder 5. Woche möglich. Auch ein zweiter Besuch vor der Abgabe wird meistens erlaubt. Einige Züchter versüßen den Käufern die lange Zeit des Wartens, indem auf ihrer Homepage regelmäßig Fotos der kleinen Berner gepostet werden oder es gibt Updates per Newsletter.

Gönnen Sie Ihrem kleinen Vierbeiner diese wichtigen Wochen bei seiner Mutter, den Wurfgeschwistern und anderen Hunden in der Zuchtstätte. Sie sind wichtig für die Prägung und erste Sozialisation des Berner Sennenhundes. Außerdem lernt er so bereits die Hundesprache und richtige Verhaltensweisen innerhalb eines Rudels.

Ein Umzug ins neue Zuhause ist ab der 9. Woche ideal. So wird der Welpe rasch auf sein neues Menschenrudel geprägt und kann seine Sozialisationsphase dort fortsetzen. Doch selbst, wenn Sie den Berner Sennenhund erst nach der 12. Lebenswoche kaufen bzw. abholen, ist dies vollkommen in Ordnung.

Die sensible Phase dauert etwa bis zur 16. Woche an. Trotzdem kann der Welpe auch danach immer noch erfolgreich geprägt und sozialisiert werden. Denken Sie doch einmal an Berner Sennenhunde in Not, die sich ebenfalls glücklich in ihr neues zweibeiniges Rudel eingliedern. Vielleicht müssen Sie nur etwas mehr Konsequenz und Geduld aufwenden.


Fragen erlaubt – Der Züchter ist Ansprechpartner für alle Probleme, Anliegen und Auskünfte

Dem Züchter liegen seine Berner Sennenhunde sehr am Herzen. Darum interessiert es ihn natürlich, wohin seine Schützlinge einmal kommen werden und wie die dortigen Begebenheiten sind. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen Fragen zum neuen Zuhause gestellt werden, ob Sie bereits Hundeerfahrung mitbringen oder der Welpe gemeinsam mit Kindern aufwachsen wird.

Der Züchter wird Ihnen viele wertvolle Tipps geben können und Sie auf Besonderheiten hinweisen. Ebenso kann er bei der Auswahl des perfekten Berner Welpen helfen, denn er kennt seine Hunde und deren individuellen Persönlichkeiten am besten.

Ein Züchter wird im Gegenzug natürlich auch den Interessenten gerne und geduldig alle Fragen beantworten. Dies ist ihm sicherlich lieber, als Käufer, die hinterher völlig überfordert sind, weil sie sich nicht ausreichend mit der Rasse auseinandergesetzt haben. Schon vor dem Kauf wird er darum beratend zur Seite stehen. Und mit der Abgabe seiner Welpen hört das Interesse an seinen Hunden und die Verantwortung für ihn noch lange nicht auf. Bei Problemen und Fragen dürfen Sie den Züchter selbst nach dem Kauf kontaktieren und sich Ratschläge holen. Einige Züchter veranstalten zudem gerne Welpentreffen oder “Ehemaligentreffen”, an denen die Hunde eines Wurfs und ihre Besitzer zusammenkommen und es ein großes Wiedersehen gibt.


Bekomme ich einen Kaufvertrag vom Berner Sennenhund Züchter?

Ja. In einem Kaufvertrag für den Berner Sennenhund werden wichtige Eckdaten von Besitzer und Züchter gleichermaßen festgehalten. Manchmal wird (Ihr Einverständnis vorausgesetzt) Ihre Adresse auch an den zuständigen Berner Sennenhund Verein oder Club weitergeleitet. Dies dient zur besseren Erfassung und Bekämpfung von Erbrankheiten.

Außerdem enthält der Kaufvertrag natürlich alle wichtigen Details über Ihren neuen Hund. Wurfdatum, Geschlecht, etwaige Fehler oder Abweichungen vom Rassestandard und mehr werden dort notiert. Sie haben sogar ein Rückgaberecht, sollte der Hund kurz nach seinem Umzug ins neue Zuhause sehr krank werden oder sich Angaben als grob falsch herausstellen. Wenn Sie ihn nicht zurückgeben möchten, könnte als Ausgleich ein Preisnachlass verhandelt werden.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Zusatzklauseln, wie Rückkaufsrecht, Erstkaufsrecht für spätere Welpen (falls Sie mit dem Hund später einmal selbst züchten werden) oder auch eine Besuchsklausel für den erworbenen Welpen. Manchmal wird anstatt eines Kaufpreises auch ein späterer Welpe als Zahlung festgelegt.

Zusätzlich wird Ihnen beim Kauf des Berners die Ahnentafel als Abstammungsnachweis ausgehändigt, sowie das Impfbuch und gegebenenfalls weitere Papiere, wie die Mikrochipnummer des Implantats, Ergebnisse von tierärztlichen Untersuchungen oder von der Wurfabnahme.


So bereiten Sie Ihr Zuhause auf die Ankunft des Berner Sennenhund Welpen vor

Das Zuhause sollte lange vor Einzug des Berner Sennenhund Welpen vorbereitet sein. Als erstes können Sie es dazu hundesicher machen, indem Gefahrenquellen beseitigt oder entschärft werden. Vergessen Sie dabei auch den Balkon oder Garten nicht.

Anschließend sollte die Grundausstattung besorgt werden. Wenn Sie unerfahren sind, fragen Sie den Züchter, was er unbedingt für notwendig hält oder besuchen Sie unsere Checkliste auf der Welpen-Seite. Für den Anfang bedarf es eigentlich gar nicht so viel und das Zubehör kann später immer noch erweitert und ausgetauscht werden, wenn der Berner größer geworden ist. Was, wie Sie feststellen werden, sehr schnell der Fall sein wird. Schauen Sie sich Produkte direkt vor Ort im Tierfachgeschäft an, oder shoppen Sie Leine, Fressnapf, Transportkiste und Co bequem von zu Hause aus. Online lassen sich allerdings oft die besseren Schnäppchen machen.

Bestimmen Sie zudem noch einen Fressplatz, an dem der Vierbeiner später ungestört futtern kann und einen kuscheligen und ruhigen Schlafplatz in Familiennähe. Ja, wer mag, kann auch das Sofa für den Berner Sennenhund freigeben. Bedenken Sie jedoch, dass Ihr überdimensionierter Schoßhund eine Menge Platz beanspruchen wird.

Da wird es beim Fernsehabend mitunter ganz schön eng auf der Couch. Besprechen Sie mit allen Familienmitgliedern außerdem die Regeln und Pflichten, die mit der Hundehaltung einhergehen, und verteilen Sie altersgerechte Aufgaben. So weiß jeder, was beim Einzug des Berner Sennenhundes zu beachten und zu tun ist.


Was muss ich während der ersten Tage und Wochen mit meinem Berner Welpen beachten?

Holen Sie den Welpen mit 9 Wochen (oder etwas später) beim Züchter ab, so werden dem kleinen Berner natürlich seine Mutter und die Wurfgeschwister fehlen. Damit ihm die Eingewöhnung leichter fällt, gibt Ihnen der Züchter neben vielen guten Ratschlägen oft auch ein Handtuch oder Ähnliches mit, was nach den vertrauten Gerüchen seines alten Zuhauses riecht. Auch eine Ration des gewohnten Futters wird Ihnen meistens für die ersten Tage mitgegeben, zusammen mit einen Spielzeug oder einer kleinen Welpenfibel.

Damit sich der Berner Sennenhund ruckzuck bei Ihnen wohlfühlt, sollte die ersten Wochen stets jemand bei dem Hund sein. Es lohnt sich, in dieser sensiblen Entwicklungsphase des Welpen seinen Urlaub zu planen, damit er Vertrauen gewinnt und die Umstellung für ihn so angenehm wie möglich wird.

Wichtig ist zudem Folgendes:

1. Öffnen Sie die Transportbox und lassen Sie den Hund erst einmal allein sein Zuhause erforschen. Bestürmen Sie ihn nicht gleich mit Knuddelattacken und Spielzeug.

2. Vermeiden Sie Besucher in den ersten Tagen nach der Ankunft. Zunächst sollte der kleine Berner Sennenhund sich ein wenig eingewöhnen.

3. Sie können ihm (falls er es nicht bereits selber gefunden hat) sein Hundebett zeigen und natürlich, wo es etwas zu trinken und zu futtern gibt.

4. Auch wenn es schwerfällt: Warten Sie ab und zu, bis der Welpe zu Ihnen kommt und Aufmerksamkeit sucht. Bedrängen Sie ihn nicht dauernd.

5. Regeln gelten ab Einzug. Lassen Sie dem Berner nichts durchgehen, nur weil er so knuddelig süß ist. Bringt Ihr Kampfschmuser erst mal stolze 50 kg auf die Waage, ist das gemeinsame schlafen in Ihrem Bett nämlich plötzlich nicht mehr so bequem.

6. Eine solide Erziehung ist wichtig. Besuchen Sie Welpenkurs und Hundeschule und vergessen Sie das Training zu Hause nicht. Körperliche und geistige Beschäftigung für den Hund sollte ebenfalls selbstverständlich sein.


Eine Checkliste: So erkennen Sie einen seriösen Berner Sennenhund Züchter

Checkliste Berner Sennenhund Züchter
Checkliste für einen seriösen Berner Sennenhund Züchter. Sind Ihre Daumen oben?
  • Sie haben ein gutes Bauchgefühl bei der Besichtigung von Zuchtstätte und Wurfkiste
  • Die Räumlichkeiten sind sauber und riechen nicht streng nach Hund
  • Die Hunde haben Familienanschluss und ein Gelände/Garten zum Toben und Erkunden
  • Sie dürfen neben Welpen und Wurfkiste auch die Mutterhündin sehen (den Vater ebenfalls, wenn er in der gleichen Zuchtstätte lebt)
  • Alle Zuchttiere wirken gesund, haben Vertrauen zum Züchter und sind lebhaft
  • Sie dürfen fragen, so viel Sie möchten. Vor und auch nach dem Kauf
  • Der Züchter zeigt Interesse am neuen Zuhause seines Welpen und stellt ebenfalls ein paar Fragen
  • Ihnen wird kein Welpe aufgeschwatzt, aber der Züchter hilft gerne bei der Auswahl des richtigen Kandidaten
  • Ihr Berner Sennenhund Welpe hat Papiere, die ersten Impfungen und wurde entwurmt
  • Der Welpe wird nicht vor der 9. Woche abgegeben (frühestens nach Wurfabnahme durch den Zuchtwart möglich)
  • Es werden nicht mehr als zwei Rassen gezüchtet
  • Sie erhalten einen Kaufvertrag

Vorteile eines seriösen Züchters:

  • Er ist ein Mann (oder natürlich eine Frau) vom Fach, hat Ahnung von Zuchtauslese, Rassestandard und Aufzucht.
  • Er darf nur unter bestimmten Voraussetzungen züchten. Die Haltungsbedingungen werden vom Verein/Club vorgeschrieben und kontrolliert.
  • Seine Zuchttiere müssen bestimmte gesundheitliche Auflagen erfüllen.
  • Seine Hunde haben eine Zuchtzulassung, was bedeutet, sie sind wesensfest, entsprechen dem Rassestandard und sind gesund
  • Er beginnt schon mit der Sozialisation und Gewöhnung der Welpen
  • Sie haben noch lange nach dem Kauf einen Ansprechpartner
  • Er muss regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen

Welche Vereine gibt es für den Berner Sennenhund in Deutschland?


Ich habe einen unseriösen Züchter/Vermehrer entdeckt – Was sollte ich tun?

Schauen Sie bitte nicht weg, wenn Sie einen Haufen Welpen eingepfercht in einem Kofferraum sehen oder viele kleine Hundebabys, die viel zu jung auf Floh- oder Wochenmärkten angeboten werden.

Ignorieren Sie auch nicht Angebote aus Kleinanzeigen oder dem Internet, die Ihnen bei Kontaktaufnahme dubios und unseriös vorkommen.

Welpen aus dem Kofferraum
Schauen Sie bitte nicht weg, wenn Sie einen Haufen Welpen eingepfercht in einem Kofferraum sehen oder viele kleine Hundebabys, die viel zu jung auf Floh- oder Wochenmärkten angeboten werden.

Folgende Kriterien sprechen für einen Vermehrer von Wühltischwelpen:

  • Es befinden sich gleich eine ganze Reihe an unterschiedlichen Rassewelpen in seiner Obhut
  • Er bietet an jedwede Rasse besorgen zu können
  • Sie dürfen weder Wurfkiste noch Mütterhündin sehen
  • Ihnen wird angeboten, den Welpen zu Ihnen nach Hause zu bringen oder ihn auf halber Strecke zu übergeben
  • Die Hunde werden aus dem Kofferraum heraus verkauft
  • Häufig haben die Autos/Vans der Vermehrer ein ausländisches Kennzeichen
  • Sie erhalten keinerlei Papiere, kein Impfbuch und keinen Kaufvertrag
  • Die Welpen sind viel zu jung, um von der Mutter getrennt zu sein und schon verkauft zu werden
  • Die Hunde sehen nicht gesund aus, sind verängstigt, aggressiv oder wirken schlapp
  • Sie werden nicht beraten, sondern geradezu gedrängt/überredet einen Welpen zu kaufen

Ja, diese Wühltischwelpen sind allesamt süß und verdienen ein gutes Zuhause. Eines, in dem sie es besser haben. Viel besser.

ABER: Gerade Mitleidskäufe sichern den Vermehrern ihre Lebensgrundlage. Bedenken Sie: Nur wo es Nachfrage gibt, wird gezüchtet. Würde niemand diese Billigwelpen kaufen, würden auch die schlechten Haltungsbedingungen, dauerträchtige Hündinnen und kranke Welpen ein Ende finden. Der Kreislauf kann nur durchbrochen werden, indem Sie schweren Herzens von einem Kauf absehen und den Tierschutz über den verdächtigen Züchter informieren.

Sagen Sie NEIN zu unseriösen Berner Sennenhund Züchter!
Sagen Sie NEIN zu unseriösen Berner Sennenhund Züchter!

 

Dies können Sie unternehmen, um dem Leid ein Ende zu bereiten:

1. NICHT kaufen!

2. Benachrichtigen Sie das örtliche Tierheim oder einen Tierschutzverein über verdächtige Verkäufer

3. Entdecken Sie Welpen, die aus einem ausländischen Auto heraus angeboten werden, merken Sie sich das Nummernschild und den Fahrzeugtyp und informieren Sie umgehend die Polizei. Diese Hunde sind mit großer Wahrscheinlichkeit illegal nach Deutschland gebracht worden. Erst recht in so großer Zahl.

4. Wer es sich zutraut, kann den Verkäufer in ein Gespräch verwickeln und Interesse an den Welpen heucheln, bis Polizei und/oder Tierschutz eintreffen.

5. Haben Sie einen verdächtigen “Züchter” im Inland entdeckt, nehmen Sie Kontakt zu einem Tierschutzverein auf. Dies kann auch das Tierheim vor Ort sein. Diese Organisationen werden die vermeintliche Zuchtstätte überprüfen und bei Bedarf weitere Schritte einleiten.

Übrigens: Nicht jeder Berner Sennenhund Züchter, der keinem Verein angehört, ist automatisch unseriös und ein Vermehrer. Es gibt durchaus Hobbyzüchter, die viel Wert auf Gesundheit und wesensfeste Hunde legen. Sie sozialisieren ihre Tiere und ziehen die Welpen mit viel Liebe auf.

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