Berner Sennenhund Kaufen – Darauf müssen Sie achten!

Sind Sie auf der Suche nach einem Berner Sennenhund Welpen, Berner Sennenhund Mix, Berner Sennenhund Deckrüden oder möchten Sie einem Berner Sennenhund In Not helfen? Hier gibt es kostenlose Berner Sennenhund Anzeigen.

Ein paar Überlegungen, bevor Sie einen Berner Sennenhund kaufen

Wer es sich in den Kopf gesetzt hat, einen Berner Sennenhund sein Eigen zu nennen, kann es kaum abwarten, bis Tag X endlich gekommen ist. Sehnsuchtsvoll werden im Geschäft die Leinen und Näpfe begutachtet, Hundebücher gewälzt und andere Hundehalter neidisch beäugt.

Wer gerne einen Vierbeiner zu Hause haben möchte, blendet dabei allerdings auch gerne mal aus, welche Verantwortung ein Haustier so mit sich bringt. So schön es ist, einen treuen Begleiter, wie den Berner Sennenhund an seiner Seite zu haben: Es sollte außerdem bedacht werden, dass ein so großer Hund Platz braucht, Beschäftigung und ausreichend Auslauf. Können Sie artgerechte und prima Voraussetzungen schaffen, um dem schönen Schweizer ein angenehmes und tolles Hundeleben zu bescheren?

Berner Sennenhund kaufen
Überlegen Sie sich den Kauf eines Berner Sennenhundes sehr genau! Ist ein Hund für Sie wirklich das Richtige?

Bevor Sie nun also loslaufen, und teures Zubehör kaufen oder etliche Züchter anrufen, atmen Sie noch einmal tief durch und überdenken Sie Ihre derzeitige berufliche und private Situation. Wie denkt die Familie über einen Hund? Sind Sie finanziell in der Lage, einen Berner Sennenhund Welpen bei sich aufzunehmen? Was kostet überhaupt ein Berner Sennenhund? Wer kümmert sich um den Vierbeiner? Wer hat die Verantwortung? Und wer sorgt für eine tadellose Erziehung? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden behandelt und weiter beleuchtet.

Bin ich bereit für einen Berner Sennenhund? – Eine Checkliste

Checkliste Berner Sennenhund kaufen
Checkliste Berner Sennenhund kaufen
  • Alle aus der Familie sind mit dem Kauf des Berner Sennenhundes einverstanden?
    Niemand hat Angst vor Hunden oder eine Tierhaarallergie?
  • Die Hundehaltung ist erlaubt?
  • Sie haben die finanziellen Möglichkeiten einen Hund zu halten?
  • Spricht beruflich etwas gegen einen Berner Sennenhund (Geschäftsreisen, lange Arbeitszeiten)?
  • Sie haben ausreichend Zeit für die Erziehung und Sozialisation des Hundes?
  • Jemand nimmt sich mindestens 2 Wochen Urlaub für die Eingewöhnung des Berner Welpen?
  • Sie haben für die gesamte Lebensspanne des Hundes genügend Zeit und Lust sich täglich mehrere Stunden mit ihm zu beschäftigen?
  • Ein Besuch in der Hundeschule ist für Sie obligatorisch?
  • Der Hund bekommt ausreichend Bewegung und Beschäftigung?
  • Ihre Routine und Freizeitgestaltung werden sich komplett ändern. Sind Sie gewillt, Ihr Leben dem Berner anzupassen?
  • Sie werden den Züchter gewissenhaft aussuchen?
  • Sie sorgen für eine artgerechte Haltung, gutes Futter und sorgsame Plfege des Vierbeiners?
  • Durch den Hund verursachten Dreck und Unordnung im Haus können Sie managen?
  • Überraschende und möglicherweise hohe Extraausgaben bringen Sie nicht ins Schwitzen?
  • Für den Berner Sennenhund ist gesorgt, wenn Sie in den Urlaub fahren oder ernsthaft krank sind?
  • Eine läufige Hündin im Haus oder ein jaulender, verliebter Rüde machen Ihnen nichts aus?
  • Sie sind bereit für die Verantwortung, aber auch den Spaß, den ein Berner Sennenhund im Haus mit sich bringt?
  • Sie sind bereit den Hundekot aufzusammeln?

Alle sollten den Berner Sennenhund willkommen heißen!

Es ist schön, wenn Ihr Herz Feuer und Flamme für den Berner ist. Doch was denken die anderen Familienmitglieder? Hat jemand Bedenken oder ist sogar komplett dagegen? Kommt ein Hund ins Haus, sollten alle an einem Strang ziehen und sich auf den Vierbeiner freuen. Helfen alle mit, können Aufgaben und Verpflichtungen aufgeteilt werden und der Vierbeiner wird schnell ein Teil der ganzen Familie. Sogar Kinder und Jugendliche lernen so bereits, was Verantwortung bedeutet. Sie können den Berner Sennenhund füttern, ihn bürsten oder mit ihm spielen.

Falls jemand absolut gegen die Haltung eines Hundes ist, ist es einen Versuch wert, die Hintergründe dafür zu erforschen. Ist es die Angst vor großen Hunden? Oder glaubt jemand, am Ende allein mit der ganzen Verantwortung dazustehen? Womöglich gibt es auch finanzielle Bedenken. Was auch immer es ist, nehmen Sie die Einwände ernst und denken Sie darüber nach. Nicht immer ist der Zeitpunkt optimal für den Kauf eines Berner Sennenhundes. Sind die Bedenken gerechtfertigt, verschieben Sie lieber die Anschaffung eines Vierbeiners. Sobald die Umstände günstiger sind, können Sie alle noch einmal in Ruhe darüber reden.


Meine Kinder möchten einen Berner Sennenhund – Sollen wir dem Wunsch nachgeben?

Es ist der Wunsch vieler Kinder, einen haarigen Spielgefährten zu haben. Ein Hund steht dabei oft ganz oben auf der Liste. Natürlich sollten Sie dem Betteln und Bitten nur nachgeben, wenn Sie selbst auch einen Vierbeiner im Haus möchten. Schließlich verebbt die erste Euphorie für den Hund oftmals schnell. Spätestens dann, wenn die Pflichten, welche damit verbunden sind, als lästig empfunden werden. So kann beispielsweise das häufige Gassigehen (auch bei Regen und Schnee) schnell nervig werden.

Machen Sie sich also bewusst, dass die Verantwortung immer bei den Erwachsenen liegt. Egal, wie oft oder lange Ihr Nachwuchs gewillt ist, nach dem Kauf mit anzupacken. Ein Hund, insbesondere ein so großer wie der Berner, macht einen Haufen Arbeit und braucht viel Aufmerksamkeit, Bewegung und Pflege. Wenn Sie da schon beim Kauf eher zögerlich sind oder nur auf Drängen der Familie bzw. den Kindern überlegen nachgeben, so ist ein Vierbeiner im Haus wohl keine so gute Idee.

Wenn Sie aber für sich selbst auch sehr gern einen Berner Sennenhund anschaffen möchten, weil es Sie im Zweifelsfall nicht stört, sich allein um ihn zu kümmern, dann nur zu. Es kann eine wunderbare Erfahrung sein, die eigenen Kinder mit dem Berner aufwachsen zu sehen. Sie lernen Verantwortung und bekommen nicht selten einen Freund fürs Leben. Kinder lieben es, dem Hund Kunststücke beizubringen, ihn Apportieren zu lassen oder anderweitig zu spielen. Und ein gut sozialisierter Berner Sennenhund macht den Spaß geduldig mit.

Es versteht sich von allein, dass Kinder nie mit dem Berner Sennenhund allein gelassen werden sollten. So lieb, gut sozialisiert und menschenbezogen er auch ist, er bleibt immer noch ein Tier, das auch mal unerwartet oder ruppig reagieren kann. Insbesondere sehr kleine Kinder verstehen die Drohsignale des Hundes nicht, sind grobmotorisch oder tollpatschig. Da wird dem armen Berner mit einem Spielzeug auf den Kopf gehauen, ihm am Schwanz gezogen oder über ihn geklettert. Es gibt Hunde, die dies mit einer Engelsgeduld ertragen, allerdings eben nicht alle. Bringen Sie Ihrem Nachwuchs darum den respektvollen Umgang mit einem Tier bei. Richten Sie Tabuzonen ein, wo niemand den Hund stören darf.


Kann ich einen Berner Sennenhund halten, obwohl ich Single bin?

Dies kommt ganz darauf an. Zum einen auf Ihre finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten. Zum anderen sollten Sie sich natürlich fragen, was Sie sich von der Hundehaltung versprechen. Um ein gutes Hund-Mensch-Gespann zu werden, bedarf es viel Zeit und Engagement. Gerade ein Welpe macht enorm viel Arbeit und braucht Ihre ganze Aufmerksamkeit. Zu Beginn sogar rund um die Uhr. Wer da Single ist, kann schnell überfordert sein. Immerhin wird nahezu die gesamte Freizeit dem Vierbeiner geopfert.

Wer zudem in Vollzeit arbeitet und kaum zu Hause ist, tut dem Berner Sennenhund keinen Gefallen. Er ist sehr menschenbezogen und anhänglich und verkümmert, wenn er viele lange Stunden allein verbringen muss. Ein trauriges Leben. Abhilfe kann da ein Gassiservice schaffen oder die Unterbringung in einer Hundekrippe. Letztere beschäftigt den Hund ganztägig, sorgt für Spaziergänge und lässt den Vierbeiner mit anderen Artgenossen toben und spielen. Während ein Gassiservice den Hund nur für einen Spaziergang abholt, evtl. noch füttert, und dann wieder verschwindet. Beide Optionen sind außerdem nicht ganz billig. Und warum möchten Sie einen Hund haben, wenn Sie ihn nur am Wochenende oder ein paar Stunden nach Feierabend sehen.

Arbeiten Sie Teilzeit, haben die Möglichkeit in der Pause nach Hause zu fahren oder dürfen den Berner Sennenhund sogar mit ins Büro nehmen, könnte ein Kauf durchaus in Betracht gezogen werden. Bedenken Sie jedoch, dass niemand da ist, der die Verantwortung mit Ihnen teilt. Selbst bei Krankheit oder Ähnlichem müssen Sie jeden Tag mit dem Hund raus, ihn beschäftigen und pflegen. Gut, wer da vielleicht Freunde oder Verwandte hat, die im Notfall mit anpacken.


Gibt es jemanden mit Tierhaarallergie?

Mädchen beim Allergietest
Falls jemand in der Familie sensibel auf Tierhaare reagiert, wäre ein Test beim Hautarzt ratsam, um den Schweregrad der Allergie feststellen zu lassen.

Falls jemand in der Familie sensibel auf Tierhaare reagiert, wäre ein Test beim Hautarzt ratsam, um den Schweregrad der Allergie feststellen zu lassen. Denn eine allergische Reaktion kann mitunter sehr schwerwiegend und sogar gefährlich sein. Doch selbst, wenn bisher keinerlei Allergien bekannt sind, kann ein Test durchaus angeraten sein. So ersparen Sie sich und dem Hund viel Frust und Leid. Und insbesondere Kindern auch viele Tränen, denn sie könnte es sehr hart treffen, wenn der tolle Vierbeiner nach kurzer Zeit schon wieder abgegeben werden muss.

Ein Allergietest in der Hautarztpraxis ist dabei sehr unkompliziert. Sollte tatsächlich jemand Anzeichen einer Hundeallergie zeigen, so kann der Test mit den Haaren des auserwählten Berner Sennenhundes wiederholt werden. Haben Sie also bereits einen Kandidaten beim Züchter reservieren lassen, so bitten Sie ihn, Ihnen einige Haare des Welpen zukommen zu lassen. Denn nicht immer reagieren Menschen mit Tierhaarallergie auf alle Rassen oder individuellen Hunde gleichermaßen. Mit ein wenig Glück, kommt es bei Ihrem Wunsch-Berner zu keinerlei Anzeichen. Wenn doch, hilft in letzter Instanz nur eine Desensibilisierung der betroffenen Person. Dies kann allerdings Wochen bis Monate dauern und ein Erfolg kann nicht hundertprozentig garantiert werden.


Angst vor Hunden – Soll ich trotzdem einen Berner Sennenhund kaufen?

Hat jemand in Ihrer Familie Angst vor Hunden, so sollte von einem Kauf eventuell besser abgesehen werden. Die Größe des Berner Sennenhundes macht es sicherlich auch nicht einfacher, Furcht bei der betroffenen Person zu verringern. Ist es sogar eine Phobie, so wird diese nur sehr schwer und oftmals nur mit professioneller Hilfe zu beseitigen sein. Denn derartige Ängste sind meist tief verwurzelt. Vielleicht beruhen Sie auf schlechten Erfahrungen, wie einem Beißvorfall. Viele fürchten sich zudem , wenn Hunde laut bellen oder schnelle und unerwartete Bewegungen machen. Auch das Anspringen empfinden einige als sehr bedrohlich und unangenehm.

Es könnte helfen, diesen Menschen die Körpersprache der Hunde beizubringen. Gute Lektüre aus dem Tierfachhandel oder Aufklärung in Sachen Hundesprache von einem Tiertrainer könnten zum gewünschten Erfolg führen. Die Ängste einfach zu ignorieren und einfach einen Berner Sennenhund zu kaufen ist jedoch keine Option. Sie würden doch sicherlich auch nicht gerne Ihr Haus mit einem Tier teilen, das Ihnen Alpträume bereitet, oder? In den eigenen vier Wänden sollte sich jeder sicher fühlen und nicht ständig auf der Hut sein müssen. So frustrierend und traurig es für Sie also vielleicht ist, aber der Kauf eines Berner ist in diesem Fall ein No-Go.


Erlaubt meine Wohnsituation die Haltung eines Berner Sennenhundes?

Eine kleine Stadtwohnung oder eine Etagenwohnung ohne Aufzug sind keine guten Voraussetzungen für die Haltung eines Berner Sennenhundes. Viel besser ist eine große Erdgeschosswohnung oder ein Häuschen mit Garten. Denn der hübsche Berner braucht Platz. Da er in seinem ersten Lebensjahr rapide wächst und bereits bei der Abgabe 8 kg und mehr auf die Waage bringen kann, ist es keine gute Idee zu glauben, dass Sie den Vierbeiner einfach die paar Stufen tragen können. Dies funktioniert höchstens die ersten paar Wochen. Allerdings sollte der Hund mindestens die ersten 12-18 Monate nur selten Treppen steigen, besser noch gar nicht.

Wer zur Miete wohnt, sollte außerdem einen Blick in den Mietvertrag werfen und vor dem Kauf des Berner Sennenhundes nachsehen, ob die Haltung eines Hundes überhaupt gestattet ist. Eine uneingeschränkte Erlaubnis zur Tierhaltung wird nur sehr selten in den Mietvertrag aufgenommen. Häufiger ist hingegen eine Klausel vermerkt, in der die Erlaubnis des Vermieters einzuholen ist. Manchmal ist allerdings auch nicht explizit etwas zur Tierhaltung erwähnt, was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass Sie nun loslaufen und Ihren Berner Sennenhund einfach kaufen können. Nehmen Sie auf jeden Fall Kontakt zum Vermieter auf und lassen Sie sich sein Einverständnis schriftlich geben.

Übrigens: Halten bereits andere Mietparteien einen vergleichsweise großen Hund wie den Berner in einer ähnlich großen Wohnung, so darf Ihr Vermieter Ihnen die Haltung eigentlich nicht verbieten, egal, was im Mietvertrag steht.

Falls Tiere und insbesondere Hunde jedoch nicht erlaubt sind, so versuchen Sie erst gar nicht, sich heimlich einen Hund anzuschaffen. Der Berner ist nicht gerade das, was man unauffällig nennt, und Sie fliegen früher oder später auf. Suchen Sie lieber nach einer geeigneten Unterkunft, die hundefreundlich und vor allem auch artgerecht für den Berner Sennenhund ist.


Bringt ein Berner Sennenhund viele Veränderungen in meinen Alltag?

Warum sonst wollen Sie sich einen Berner Sennenhund anschaffen, oder? Natürlich bringt er einige schöne und weniger angenehme Veränderungen in Ihr Leben. Er wird es sicherlich bereichern und Ihnen viel Freude bereiten. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, welche enorme Verantwortung ebenfalls auf Sie zukommt.

Sie sind ab Tag 1 für ihn verantwortlich. Insbesondere natürlich für seine Erziehung und weitere Sozialisation. Wenn Sie Ihre Routine also mögen, wie sie ist, dann kaufen Sie besser keinen Berner Sennenhund. Denn der stellt Ihr Leben gehörig auf den Kopf. Sie werden nun immer den Vierbeiner im Hinterkopf behalten, wenn Sie etwas planen. Sei es ein Ausflug, der nächste Urlaub oder ein Besuch bei Freunden. Was passiert mit dem Hund? Kann er mit? Ist es ihm dort vielleicht zu warm?

Mögen unsere Freunde seine Gesellschaft? Doch wer einen Berner in sein Leben holt, ist sich der Veränderungen selbstverständlich bewusst und möchte sie sogar. Denn mal ehrlich: Wer kann dem freundlichen Schweizer schon lange widerstehen? Mit seiner Anhänglichkeit, Arbeitsbereitschaft und seinem lieben Wesen wickelt er Sie ruckzuck um den kleinen Finger. Wie heißt es doch so schön? Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber es lohnt sich nicht.


Alles dreht sich um den Hund

Von Kopf bis Fuß auf Berner Sennenhund eingestellt. Ihr Leben dreht sich ab sofort um Ihren schönen Vierbeiner. Sie werden das beste Futter aussuchen, selber kochen oder Unmengen an Fleischvorräten fürs Barfen haben. Pflegeutensilien werden täglich gezückt, damit der Hund gesund bleibt und vor allem gut aussieht. Wer mag, kann ihn auch zu einem Hundefriseur bringen und verwöhnen lassen. Auf jeden Fall ist ein Kurs in der Hundeschule angeraten. Der Berner lernt gern, hat aber bisweilen einen Sturkopf sondergleichen. Insbesondere während der Pubertät. Training und Grundgehorsam sind jedoch Pflichtprogramm. Ebenso wie Impfungen, Wurmkuren und Flohbehandlungen nach Bedarf.

Nicht zu vergessen, das tägliche Bewegungspensum. Dreimal (mindestens) sollten Sie die Leine schnappen und mit Ihrem Berner Sennenhund raus in die Natur. Er liebt lange Spaziergänge und braucht Beschäftigung, um fit und gesund zu bleiben. Auch der dicke Kopf braucht Arbeit. Kleine Denksportaufgaben, Schnüffelspiele, Futter- oder Intelligenzspielzeuge machen Spaß und bieten Abwechslung. Selbst Hundesport ist mit dem Berner Sennenhund denkbar. Gern geht er dabei seiner ursprünglichen Bestimmung nach und zieht einen Karren. Er hat aber auch nichts dagegen, am Abend faul mit Ihnen auf der Couch zu liegen und sich kraulen zu lassen.

Jeden Tag werden Sie sich also mehrere Stunden Ihrem Vierbeiner widmen müssen. Am zeitaufwendigsten sind dabei natürlich die Spaziergänge. Haben Sie wirklich ausreichend Lust und Zeit, sich mit dem Berner zu beschäftigen? Auch nach einem langen Arbeitstag, an Wochenenden oder Feiertagen (Ausschlafen, was ist das?), bei Regen und Schnee?


Spontanität und Freizeitgestaltung ändern sich

Wer am Wochenende gern verreist, lange Ausflüge macht oder schonmal spontan bei Freunden übernachtet, wird sich nach dem Kauf eines Berner Sennenhundes sicherlich einschränken müssen. Ab nun heißt es den Vierbeiner in die Planung mit einbeziehen. Immer – ohne Ausnahme. Natürlich ist es kein Problem (oder sollte zumindest keines sein), wenn der Berner auch mal ein paar Stunden alleine zu Hause verbringt. Wer bereits früh mit dem Welpen trainiert, dass ein Nachmittag ohne Herrchen und Frauchen kein Weltuntergang ist, der tut sich und dem Hund gleichermaßen einen Gefallen. Allerdings sollte es nicht die Norm sein, dass Ihr Vierbeiner allein seine Tage verbringt. Versuchen Sie ihn so oft wie möglich mitzunehmen. Egal wohin. Ein Hund, der gut erzogen und sozialisiert ist, ist normalerweise überall gern gesehen. Insbesondere so ein Charmeur wie der Berner Sennenhund. Je besser er also trainiert wurde, umso mehr darf er am Leben seiner Menschen teilhaben. Und genau dies möchten Sie doch schließlich auch.


Wohin mit meinem Berner Sennenhund, wenn ich in den Urlaub fahre oder krank bin?

Es ist gut, wenn Sie sich frühzeitig Gedanken darüber machen, wer Ihren Vierbeiner aufnehmen kann, wenn Sie einmal so richtig krank sind oder weit weg in den Urlaub fahren möchten. Immerhin handelt es sich bei dem Berner um eine imposante Erscheinung und nicht jeder traut sich die Betreuung eines solch großen Hundes zu. Während ein kleiner Mops auch von einer hundeunerfahrenen Person noch halbwegs kontrolliert und an der Leine gehalten werden kann, flößt ein Berner Sennenhund doch Respekt ein. Hinzu kommt, dass nicht jeder den Platz hat, um für ein paar Tage den Hundesitter zu spielen.

Urlaubsplanung Berner Sennenhund
Bin ich bereit meine Urlaubsplanung an meinen Berner Sennenhund anzupassen?

Im Idealfall kümmert sich jemand aus der Familie um den Vierbeiner, wenn Sie einmal nicht in der Lage sind, Ihren Pflichten nachzukommen. Meistens sind solche Personen dem Hund vertraut und dies ist ein wichtiger Pluspunkt. Wer auf einen Gassi- oder Hundesitterservice zurückgreifen möchte, sollte dies vorher schon ein paar Mal zur Probe versuchen. So kennt Ihr Berner im Ernstfall die Prozedur sowie den stellvertretenden Spaziergänger und es gibt keinerlei Probleme.

Wer in den Urlaub fahren möchte, nimmt den Berner Sennenhund in Normalfall natürlich mit. Doch was, wenn Sie geschäftlich verreisen müssen, das Klima am Urlaubsziel ungeeignet für den Berner ist, Sie eine lang ersehnte Fernreise planen oder die Flitterwochen auf der Südseeinsel dann doch lieber ohne Hund verbringen möchten? Auch hier sind sicherlich Verwandte und Freunde, die den Umgang mit Ihrem Hund kennen, die erste Wahl. Ansonsten kann auch eine Hundepension eine gute Lösung sein. Auch hier gilt: Den Berner frühzeitig an die dortigen Umstände und Räumlichkeiten gewöhnen, damit es beim Abschied nicht zu stressig für ihn wird. Beginnen Sie mit einer Nacht, dann ein Wochenende usw. So gibt es später keinerlei Probleme.


Macht ein Berner Sennenhund viel Dreck und Unordnung?

Wenn ein Hund bei Ihnen im Haus lebt, werden Sie tagtäglich durch diverse Dinge daran erinnert und Besucher werden dies sicherlich ebenfalls sofort bemerken. Und das nicht nur durch die Anwesenheit des Vierbeiners. Ein Ball hier, ein Kauknochen dort, Pfotenabdrücke auf dem Fußboden und die ganzen Haare nicht zu vergessen, Sabberspuren am Fenster (auch auf den Scheiben im Auto), Bürsten und Kämme, Hundebett und vieles mehr. Ja, hier lebt ein Hund. Und ja, er macht Unordnung und auch etwas Dreck.

Dies kann nur von einem minimiert werden, nämlich von Ihnen. Wer seinen Berner Sennenhund regelmäßig bürstet und gut pflegt, sorgt dafür, dass sich die Haarmenge auf Möbeln, Sofa und Fußböden in Grenzen hält. Auch, wenn dies während des Fellwechsels nicht immer gelingen mag. Berner Sennenhunde riechen auch nicht übermäßig streng oder “nach Hund”, wenn Sie gut gepflegt werden. Das Vorurteil, große Rassen miefen mehr, ist genau das: Ein Vorurteil.

Sie werden sicherlich häufiger mal staubsaugen oder dreckige Pfotenabdrücke nach einem Spaziergang im Regen wegwischen müssen. Polstermöbel werden ebenfalls besser in regelmäßigen Abständen abgesaugt und Bettwäsche (sofern der große Berner aus Platzgründen dort überhaupt toleriert wird) wird vermehrt gewechselt. Wer sein Zuhause gern picobello sauber, hygienisch und porentief rein mag, sollte sich besser keinen Hund oder irgendein anderes Haustier anschaffen. Denn jedes Lebewesen macht in gewisserweise Dreck und Unordnung.


Kann ich mir den Berner Sennenhund finanziell leisten?

Kosten Berner Sennenhund
Habe ich genügend Geld um die laufenden Kosten für einen Hund zu bezahlen?

Ein Berner Sennenhund kostet im Unterhalt sicherlich mehr, als ein Shih Tzu oder Dackel. Allein die Futtermengen, die der schöne Schweizer verdrücken kann, sind enorm. Die Ausstattung für einen so großen Hund kostet ebenfalls mehr und selbst beim Tierarzt müssen Besitzer großer Rassen tiefer in die Tasche greifen.

Ganz zu Anfang stehen zudem natürlich die Ausgaben für die Erstausstattung, der Kaufpreis für den Berner Sennenhund Welpen, das Abschließen von Versicherungen und, und, und. Sind diese Kosten bezahlt, folgen laufende finanzielle Belastungen für Futter, Steuer, Impfungen und Ähnliches. Bei einer Lebenserwartung von rund 8 Jahren können da einige Euro zusammenkommen.

Sehr wichtig ist zudem ein finanzielles Polster für unerwartete Ausgaben. Ihr Berner könnte krank werden oder einen Unfall haben. Solche Tierarztrechnungen sind oftmals schnell im dreistelligen Bereich. Operationen können sogar noch teurer zu Buche schlagen. Legen Sie monatlich einen Notfallgroschen zurück oder ziehen Sie eine Krankenversicherung in Betracht.

Was kostet ein Berner Sennenhund?

Kommt darauf an. Wie hoch sind Ihre Ansprüche an einen charakterlich einwandfreien, gesunden und dem Rassestandard entsprechenden Berner Sennenhund? Sie möchten selbstverständlich einen gesunden Welpen mit nach Hause nehmen? Dann schauen Sie beim Kauf des Berner Sennenhundes genau hin. Schließlich hat Qualität ihren Preis und ein Berner Sennenhund von einem seriösen Züchter ist nach genauerem Hinsehen eigentlich gar nicht so überteuert, wie viele denken.

Leider lassen sich Hundefreunde trotzdem immer noch vom Kaufpreis blenden, wenn es um die Anschaffung eines Berner Sennenhundes geht. Dabei sollten Sie sich eher fragen, warum jemand diese Rasse zum halben Züchterpreis anbieten kann. Was macht diese Person anders, denn immerhin scheinen irgendwo Kosten eingespart zu werden. Und wo ist dies möglich? Genau. Die Tiere werden nicht geimpft, bekommen kein hochwertiges Futter, werden vor der Verpaarung nicht medizinisch auf Gendefekte untersucht, sind schlecht untergebracht, werden viel zu früh von der Mutter getrennt und abgegeben. Neben den hier aufgeführten Punkten gibt es allerdings sicherlich noch mehr Möglichkeiten, Kosten einzusparen.

Einen günstigeren Berner Sennenhund können Sie hingegen erstehen, wenn Sie einen solchen Vierbeiner aus dem Tierschutz bei sich aufnehmen. Hier wird oftmals nur eine Schutzgebühr fällig. Auch ausgewachsene Berner, die von ihren Vorbesitzern abgegeben werden, sind häufig preiswerter. Eine liebe Familie und einen Platz auf Lebenszeit sind bei der Abgabe oftmals wichtiger, als das Geld. Doch Vorsicht. Fragen Sie immer nach, warum der Hund eigentlich abgegeben wird. Sind es persönliche Gründe der Halter oder macht der Vierbeiner womöglich Probleme und ist beispielsweise verhaltensauffällig?

Wie teuer ist die Haltung eines Berner Sennenhundes?

Jedem dürfte mittlerweile klar sein, dass der Kaufpreis nur der Anfang ist und noch viele weitere Kosten für den Berner Sennenhund anfallen werden. Was finanziell alles so auf Sie zu kommt? Hier bekommen Sie einen kleinen Überblick:

  • Hundesteuer Berner Sennenhund
    Hundesteuer: kann je nach Bundesland und Gemeinde sehr stark variieren. Auch die Anzahl der gehaltenen Hunde ist ein Faktor

    Preis für den Berner Sennenhund.

  • Erstausstattung für den Hund/Welpen. Dabei muss natürlich hin und wieder etwas ausgetauscht werden oder es kommen neue Sachen hinzu.
  • Futter! Ein Berner Sennenhund kann einiges verdrücken. Es gibt je nach Marke und Fütterungsart jedoch erhebliche Preisschwankungen.
  • Spielzeug. Der große Berner kann diese manchmal in Sekundenschnelle zerlegen. Sie brauchen also wahrscheinlich häufiger mal Nachschub.
  • Kauartikel für die Zahnpflege und Leckerlis fürs Training
  • Pflegeutensilien und/oder Kosten für den Hundefriseur
  • Evtl. Kosten für eine Kastration
  • Impfungen, ggf. Wurm- und Flohkuren sowie weitere Tierarztkosten im Krankheitsfall
  • Welpenkurs / Hundeschule
  • Hundesteuer (kann je nach Bundesland und Gemeinde sehr stark variieren. Auch die Anzahl der gehaltenen Hunde ist ein Faktor)
  • evtl. Kranken- oder OP-Versicherung
  • Hundepension, Hundesitter oder ähnliches im Krankheitsfall oder für den Urlaub
  • Unvorhersehbare Kosten für Notoperationen, chronische Krankheiten, Unfälle usw.

Warum soll ich einen Berner Sennenhund beim Züchter kaufen? Es geht doch auch günstiger!

Es gibt nur eine Möglichkeit, dem Leiden der Hunde und Welpen in den sogenannten Puppymills ein Ende zu bereiten: Auf gar keinen Fall dort kaufen!!! Ja, den großen und kleinen Vierbeinern dort geht es schlecht und sie verdienen alle ein schönes Zuhause, in dem sie ihr altes Leben vergessen können.

Doch wer Hundebabys vom Vermehrer kauft, erreicht im Endeffekt nur eines: Noch mehr Welpen, die das gleiche grausame Schicksal in viel zu engen und schmutzigen Käfigen fristen. Und natürlich arme Hundemamas, die einen Wurf nach dem anderen haben. Nur wenn die Nachfrage sinkt oder gar ganz erlischt, nur dann endet das Leid aller Tiere dort.

Solange aber Hundefreunde für ein paar Euro weniger zu den häufig kranken und psychisch labilen Welpen greifen, solange wird es immer Vermehrer geben, die ein gutes Geschäft mit den Billigwelpen wittern. So schwer es also fällt: KEINE Wühltischwelpen kaufen bitte!

Hinzu kommt, dass solche Berner Sennenhund Welpen oft mit Erbkrankheiten belastet sind und bereits krank zu ihren neuen Besitzern wechseln. Das Geld, welches Sie zuvor beim Kaufpreis eingespart haben, wird Ihnen hinterher teuer zu stehen kommen. Nämlich, wenn Sie den kleinen Berner erstmal entwurmen und entflohen müssen. Geimpft sind die Tiere auch nicht, also kommen weitere Kosten auf Sie zu.

Und wenn der Welpen an einer Infektionskrankheit leidet, die er sich dank der miserablen Haltungsbedingungen zugezogen hat, so kämpfen Sie später auch dagegen an. Wer Pech hat, dessen Welpen verstirbt innerhalb kürzester Zeit und Sie stehen ohne Ihren geliebten Vierbeiner da. Das Einzige, was der günstige Kaufpreis für den Berner Sennenhund gebracht hat, ist noch mehr Leid, Trauer, hohe Tierarztkosten und ein leeres Körbchen zu Hause.


Berner Sennenhund Zucht ist ein Vollzeitjob mit Herz und Verstand – Warum der Kaufpreis beim Züchter so hoch ist:

  • Der Züchter ist Mitglied in einem Verein und zahlt dort Beiträge und Startgelder für Ausstellungen
  • Alle aktiven Zuchthunde befinden sich in einem einwandfreien gesundheitlichen Zustand und müssen dies regelmäßig unter Beweis stellen
  • Bei der Zucht wird nicht nur der Gesundheitszustand der Elterntiere berücksichtigt, sondern auch der ihrer Nachkommen. Gibt es dort Auffälligkeiten, werden die Eltern aus der Zucht genommen.
  • Es erfolgt außerdem eine Zuchtauswahl nach Langlebigkeit
  • Die Zuchtstätte ist artgerecht und sauber und unterliegt bestimmten Auflagen des Vereins. Außerdem werden die Räumlichkeiten regelmäßig überprüft
  • Um eine Zuchtzulassung zu erhalten, müssen Rüden und Hündinnen eine Prüfung bestehen, bei der Sie auf Gesundheit, Rassestandard und Wesen kontrolliert werden
  • Decktaxe für einen guten Zuchtrüden wird fällig
  • Medizinische Vorbereitung der Hündin (Impfungen, Abstriche, Wurmkur) und ihre Überwachung während der Trächtigkeit
  • Der Züchter verwendet hochwertiges Spezialfutter für die Mutterhündin und den Wurf
  • Die Wurfabnahme erfolgt durch einen Zuchtwart des Vereins
  • Die Welpen werden gechipt, geimpft und entwurmt
  • Möglicherweise müssen einige oder sogar alle Welpen zeitaufwendig mit der Flasche groß gezogen werden
  • Es erfolgt eine erste Gewöhnung, Sozialisierung und spielerisches Training der Welpen
  • Der Züchter hat, wie jeder Hundehalter, laufende Kosten (Futter, Strom, Zubehör, Pflege, usw.) für seine Tiere und natürlich auch die Zuchtstätte
  • Er sorgt ebenso für nicht mehr aktive Zuchthunde und Welpen, die keinen Besitzer gefunden haben.
  • Er besucht Schulungen
  • Er berät potenzielle Käufer vor und später auch nach dem Kauf des Berner Sennenhundes
Welpen aus dem Kofferraum
Bitte kaufen Sie keine Welpen aus dem Kofferraum. Es gibt viele Gründe einen Welpen nur bei einem seriösen Züchter zu kaufen!

Ist eine Haftpflichtversicherung für den Berner Sennenhund sinnvoll?

Ja, eine Haftpflichtversicherung für den Berner ist durchaus sinnvoll, darum ist sie in vielen Bundesländern auch bereits Pflicht für Hundehalter:

  • Hamburg
  • Thüringen
  • Niedersachsen
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Nordrhein Westfalen (ab 40 cm Schulterhöhe oder über 20 Kg Gewicht)
  • Schleswig Holstein

Schleswig Holstein schreibt dabei eine Mindestversicherungssumme von 250.000 Euro für Sachschäden sowie 500.000 Euro für Personenschäden vor. Daran können Sie sich orientieren, wenn Sie nach einer Haftpflicht für Ihren Berner Sennenhund suchen. Fragen Sie einen Versicherungsvertreter oder vergleichen Sie die unterschiedlichen Angebote online. Achten Sie immer auf das Kleingedruckte und was im Schadensfall tatsächlich abgedeckt wird. Wer in Bundesländern mit Versicherungspflicht ohne eine entsprechende Police erwischt wird, muss mit Bußgeldern bis in den fünfstelligen Bereich rechnen. Informieren Sie sich am besten vor Vertragsabschluss genau über die Pflichten und geforderten Versicherungssummen in Ihrem Bundesland, da sich dies von Zeit zu Zeit ändern kann.

Im möglichen Schadensfall zahlt die Versicherung Schmerzensgeld und Arztkosten (z.B. nach einem Biss) oder Sachschäden (umgeworfener Fernseher im Ferienhaus, zerkauter Stuhl bei einem Freund und Ähnliches). Ohne Versicherung trägt der Halter das finanzielle Risiko allein und muss für sämtliche Schäden, die sein Vierbeiner anrichtet, in die Tasche greifen. Bei einem Unfall mit Sach- und Personenschäden kann dies jedoch schnell unaufbringbare Summen erreichen. Fremdhalter, wie Freunde oder Nachbarn, die den Hund gelegentlich betreuen, werden am besten auch gleich mitversichert. Häufig kostet eine Haftpflicht für Ihren Berner Sennenhund nur ein paar Euro im Monat und sollte also auch bei Bundesländern ohne Pflicht in Betracht gezogen werden.


Brauche ich eine Krankenversicherung für meinen Berner Sennenhund?

Wer das nötige Kleingeld hat, braucht sich um die medizinische Versorgung seines Berner Sennenhundes sicherlich keine Sorgen zu machen. Ein schönes finanzielles Polster, welches auch unerwartete Ausgaben abfängt, beruhigt und sorgt im Ernstfall dafür, dass Sie keinen Engpass zu befürchten haben. Eine Alternative ist ein monatliches festes Budget, das für den Hund zurückgelegt wird. Häufig werden die Vierbeiner erst im Alter wirklich krank oder bekommen Alterserscheinungen, die behandelt werden müssen. Wer die Jahre zuvor gespart hat, kann auf diese Rücklagen zugreifen. Je nach Schweregrad der Erkrankung können solche Ersparnisse jedoch schnell erschöpft sein. Chronische Krankheiten verschlingen manchmal Unsummen und auch eine Operation kann ruckzuck in den vierstelligen Bereich rutschen.

Nicht zuletzt haben Sie keine Glaskugel, mit der Sie in die Zukunft sehen und abschätzen können, ob Ihr Berner mal Dauergast beim Tierarzt sein wird oder dort nur gelegentlich seine Impfung abholt. Darum ist es gut, sich ernsthaft zu überlegen, ob eine Krankenversicherung für den Berner Sennenhund vielleicht eine gute Idee wäre. So gehören Sorgen über hohe Tierarztrechnungen der Vergangenheit an. Allerdings sollte auch hier genau nachgelesen werden, was in der Police alles abgedeckt wird: welche Selbstbeteiligung es gibt, welcher Höchstsatz festgelegt ist usw. Hinzu kommt, dass Rassen, die häufig Erbkrankheiten haben oder für Gelenkprobleme bekannt sind, häufig höhere Beiträge zahlen müssen. Dazu gehört in der Regel auch der Berner Sennenhund.

Eine günstigere Alternative ist eine reine OP-Versicherung. Jegliche Behandlungen unter Narkose, sowie deren Vor- und Nachuntersuchungen sind abgedeckt. Medikamente für z.B. chronische Leiden werden allerdings nicht übernommen und Impfungen gehören auch nicht zum Leistungsumfang einer OP-Versicherung.


Was benötige ich als Erstausstattung für meinen Berner Sennenhund?

Je nach Geschmack und Geldbeutel können Sie ein Vermögen oder eine überschaubare Summe für Ihre Berner Sennenhund Grundausstattung ausgeben. Qualität, die robust ist und lange hält, ist allerdings immer günstigen, aber weniger stabilen Angeboten vorzuziehen. So zahlen Sie am Anfang vielleicht ein wenig mehr, müssen Zubehör jedoch nicht schon nach kurzer Zeit wieder austauschen. Zudem bietet sich eine Ausstattung an, die eine Weile mitwächst, wenn Sie vorhaben, einen Berner Sennenhund Welpen zu kaufen. Ein stufenlos verstellbares Halsband zum Beispiel, oder ein Hundekorb, der an die Endgröße Ihres Vierbeiner angepasst ist. Tauschen Sie zudem beschädigtes Zubehör sofort aus, damit der Hund sich nicht verletzen kann. Natürlich sollte hin und wieder mal ein neues Spielzeug für den Berner gekauft werden, damit Spielen und Toben interessant bleiben. Und selbstverständlich können Sie die Erstausstattung nach Belieben erweitern und ergänzen.

Hundekot entfernen
Sind Sie bereit den Kot Ihres Hundes zu entfernen?
  • Futterschüssel und Wassernapf
  • Hundebett
  • Futter, Leckerlis und Kauartikel
  • Transportbox oder Abtrenngitter für den Kofferraum
  • Schondecke und Hunderampe, wenn Sie häufig mit dem Hund im Auto unterwegs sind
  • Leine und Halsband
  • Für das Aufsammeln von Kot: Schaufel, Beutel o.Ä.
  • Zeckenzange und Flohkamm
  • Bürsten, Kämme, Schere, Krallenzange
  • Hundeschampoo, Entfilzungsspray und andere Artikel für die Fellpflege
  • Spielzeug
  • Adressanhänger
  • Notfallapotheke für zu Hause und unterwegs
  • Ein gutes Hundebuch (gerne auch mehr)

Was passt besser zu mir? Berner Sennenhund Rüde oder doch eine Hündin?

Lassen Sie sich von anderen Hundehaltern nicht verrückt machen. Ob Sie sich für einen Rüden oder eine Hündin entscheiden, sagt nichts über den späteren Charakter oder das Wesen Ihres Berner Sennenhundes aus. Nicht jeder Rüde ist dominant. Genauso wenig sind alle Hündinnen anhänglich und leichter zu erziehen.

Es gibt sogar Hündinnen, die dauernd markieren und sogar ähnlich den männlichen Artgenossen das Beinchen heben. Dafür sind einige Rüden richtige Schmusebacken. Wenn sie wirklich etwas über den Charakter des favorisierten Welpen in Erfahrung bringen möchten, so fragen Sie einfach den Züchter, er kennt seine Schützlinge am besten und kann Sie eingehend beraten. Oder Sie wählen einfach nach Gefühl aus. Dies wird sogar von einigen Züchtern empfohlen.

Soll ich lieber einen Berner Sennenhund Rüden oder eine Hündin kaufen?
Was passt besser zu mir? Berner Sennenhund Rüde oder doch eine Hündin?

Beobachten Sie den Wurf in Ruhe und Sie werden sich sicherlich bald in einen der Racker verlieben. Sobald Sie Ihr Herz erst einmal verloren haben, ist es eh egal, ob es nun ein kleiner Rüde oder eine Hündin ist.

Verhaltensänderungen während der Läufigkeit der Hündin

Einen signifikanten Unterschied gibt es dann allerdings doch noch: Die Läufigkeit der Hündin. Sie tritt bei großen Rassen meist etwas später ein, als bei den kleineren Artgenossen. Ab etwa sechs Monaten müssen Sie mit der ersten Läufigkeit rechnen, meist passiert jedoch nichts vor dem neunten Monat.

Selbst, wenn Ihre Hundedame mit 18 Monaten noch keine Hitze hatte, ist dies nicht unbedingt ungewöhnlich. Wer die Hündin nicht kastrieren lässt, muss zweimal im Jahr mit der Paarungsbereitschaft rechnen und gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wenn eine Trächtigkeit verhindert werden soll. Außerdem sollte auf Hygiene im Haushalt geachtet werden, während der Phase, in der die Hündin blutet. Dies ist meist jedoch völlig unproblematisch und kein Drama. Wer mag, kann der Hündin sogar Schutzhöschen anziehen, die den Boden und die Schlafplätze sauber halten.

Während der Läufigkeit der Hündin kann sich ihr Verhalten zudem deutlich ändern. Dies ist von Hündin zu Hündin jedoch völlig verschieden: Die eine wird beispielsweise plötzlich sehr anhänglich, eine andere zieht sich zurück, eine bereitet eine Wurfhöhle vor oder verteidigt Spielzeug und anderen “Welpenersatz”. Während einige sogar scheinträchtig werden, lässt einige Damen hingegen die Hitze völlig kalt. Zu welcher Gattung Ihre Berner Sennenhündin gehören wird, lässt sich natürlich erst zu gegebener Zeit absehen.

Die männlichen Berner Sennenhunde können jedoch auch ein wenig verrückt werden, wenn eine gut riechende Hündin in der Nähe ist. Liebestoll bellen und jaulen sie (gerne auch nachts) oder versuchen gar abzuhauen und zu ihrer Liebsten zu gelangen. Vorsicht, wenn der Berner frei im Garten laufen darf. Das Grundstück sollte auf jeden Fall hoch genug eingezäunt sein. Auch auf Spaziergängen ist Vorsicht geboten. Ein verliebter Rüde, der mit Gewalt an der Leine zieht, ist kein Zuckerschlecken.


Kaufe ich besser einen Berner Sennenhund Welpen oder einen ausgewachsenen Hund?

Beide Alter haben ihre Vor- und Nachteile. Trotzdem entscheiden sich die allermeisten für einen Welpen. Immerhin ist es etwas ganz Wundervolles, den Berner Sennenhund von Anfang an zu begleiten, aufwachsen zu sehen und eigenhändig zu erziehen. Allerdings lastet damit auch eine große Verantwortung auf Ihnen. Das spätere Verhalten des Hundes und wie gut oder schlecht er einmal hört, hängen ganz von Ihnen ab. Es ist auch nicht ganz einfach, den kleinen Berner zu erziehen und je eher Sie damit anfangen, umso besser. Wer unsicher oder Hundeanfänger ist, sollte definitiv eine Hundeschule besuchen.

Berner Sennenhund Welpen kaufen
Berner Sennenhund Welpen kaufen

Schon bei Einzug sollte klar sein, was dem Welpen erlaubt wird und was tabu ist. Jedes Familienmitglied sollte sich daran halten. Mit viel Konsequenz müssen Sie außerdem an der Stubenreinheit arbeiten. Auch die Leinenführigkeit ist enorm wichtig. Ansonsten geht Ihr Berner Sennenhund später mit Ihnen spazieren und nicht umgekehrt. Sozialisation und Grundgehorsam wollen natürlich ebenso gelernt sein. Nach dem Kauf des Berner Sennenhundes ist es darum von Vorteil, wenn mindestens eine Person ausreichend Zeit hat, um sich all dieser Aufgaben anzunehmen. Mindestens zwei Wochen sollten Sie einplanen. Allerdings ist es besser, wenn sogar länger jemand rund um die Uhr für den Welpen da ist. Da kann der Großteil des Jahresurlaubs eventuell dran glauben müssen.

Wer sich für einen ausgewachsenen Hund entscheidet, umgeht im Idealfall all diese anfänglichen Anstrengungen und bekommt einen erzogenen Vierbeiner, der die Regeln des Zusammenlebens bereits beherrscht. Ein solcher Berner Sennenhund würde sich besonders gut für Hundeanfänger eignen, die bei der Erziehung eines Welpen nichts falsch machen möchten. Wohlerzogenheit gilt jedoch nicht für alle erwachsenen Kandidaten. Hunde aus dem Tierschutz, die Schlimmes erlebt haben, sind manchmal seelisch angeschlagen oder gar traumatisiert und bedürfen besonderer Zuwendung. Vorsicht auch bei Bernern, die von ihren Vorbesitzern abgegeben werden. Hinterfragen Sie immer die Gründe für den Verkauf des Hundes. Denkbar, dass er in gute Hände abgegeben werden soll, weil eine Haltung aus schlüssigen Gründen nicht mehr möglich ist. Es könnte jedoch auch sein, dass er Verhaltensauffälligkeiten aufweist und die Besitzer ihn schnell loswerden möchten.