Berner Sennenhund Lebenserwartung, Lebensdauer

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Berner Sennenhund Lebenserwartung – Wie alt wird ein Berner Sennenhund?

Der Berner Sennenhund hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 7-9 Jahren. Auch der SSV spricht von einer Lebenserwartung von 7,4 Jahren (Stand 2/2015) . Durch die Verpflichtung der Lebendmeldungen, sowie der Todmeldungen werden seit vielen Jahren darüber Daten gesammelt.

Eine viel zu kurze Zeit für seine Fans und Besitzer. Trotzdem konnte die vergleichsweise kurze Lebensspanne seiner Beliebtheit keinen Abbruch tun.

Die Tatsache, dass er nicht wie andere Rasse ein Alter von mindestens 10 Jahren und mehr erreicht, macht der schöne Schweizer jedoch mit seinem tollen Charakter, Freundlichkeit und Anhänglichkeit allemal wett.

Außerdem bestätigen Ausnahmen wie immer die Regel. Als im Jahre 2009 die kleine Mischlingsdame Chanel in New York mit 21 Jahren verstarb, und bis dahin als ältester Hund der Welt galt, so ließ dies Frauchen Verena Wulf aus dem Ostallgäu aufhorchen. Ihre Berner Sennenhündin Penny war immerhin schon 25 Jahre alt. Ein wahrlich biblisches Alter für so einen großen Hund. Als ihr die Hündin 1985 zulief, schätzte der Tierarzt sie damals auf 1,5 Jahre. Gut möglich also, dass Penny sogar noch etwas älter war.

Video: Der älteste Hund der Welt / YouZoo


Welche Rolle spielt die Größe bei der Lebenserwartung?

Tatsächlich leben kleinere Hunderassen oftmals länger, als die schweren und größeren Vierbeiner ihrer Art. Dabei sollte jedoch immer auch das Verhältnis von Größe und Gewicht betrachtet werden.

Schlanke Rassen, wie der Dalmatiner oder der Dobermann, schaffen trotz ihrer stattlichen Schulterhöhen eine Lebensspanne von 13 Jahren und sogar länger. Der kompakte und massige Berner Sennenhund gehört aber leider nicht dazu.

Lebenserwartung Berner Sennenhund
Leider hat der Berner Sennenhund keine sehr große Lebenserwartung wie kleinere Hunde.

Der zu Übergewicht neigende Berner lebt im Schnitt nur 6-8 Jahre. Um frühen Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat vorzubeugen, sollte in den ersten 1-2 Jahren daher strikt darauf geachtet werden, dass Welpe und Junghund nicht ins Auto oder vom Sofa springen, keine Treppen steigen und selbst allzu wildes Spielen mit anderen Hunden sollte unterbunden werden.

Auch die Spaziergänge dürfen in den ersten Lebensmonaten ruhig etwas kürzer ausfallen, um die Belastung gering zu halten.

Immerhin wächst der Berner Sennenhund in seinem ersten Lebensjahr enorm schnell und legt einiges an Gewicht zu. Da ist die Gefahr groß, dass Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. Kleine Rasse erreichen hingegen schneller ihre finale Größe und wachsen nur wenig. Sie haben darum einen entscheidenden Vorteil.


Die Lebenserwartung des Berner Sennenhundes im Vergleich zu anderen Hunderassen

Vergleich Lebenserwartung Berner Sennenhund
Die Lebenserwartung des Berner Sennenhundes im Vergleich zu anderen Hunderassen

Kleine Hunderassen

  • Mops: 12-15 Jahre
  • Shih Tzu: 10-16 Jahre
  • Dackel: 14-17 Jahre
  • Chihuahua: 15-18 Jahre
  • West Highland Terrier: 12-16 Jahre

Mittelgroße Hunderassen

  • Australian Shepherd: 13-15 Jahre
  • Deutscher Pinscher: 12-14 Jahre
  • Border Collie: 13-16 Jahre
  • Beagle: 12-15 Jahre
  • Australian Cattle Dog: 13-15 Jahre

Großen Hunderassen

  • Rottweiler: 8-10 Jahre
  • Deutsche Dogge: 6-8 Jahre
  • Berner Sennenhund: 6-8 Jahre
  • Dobermann: 10-13 Jahre
  • Neufundländer: 8-10 Jahre

Wie kann ich die Lebenserwartung meines Berner Sennenhundes beeinflussen?

Sie können Ihrem Berner ein schönes und artgerechtes Leben bietet. Dies trägt viel zu seinem Wohlbefinden und seiner Gesundheit bei. Ob es die Lebenserwartung jedoch verlängert, kann nicht hundertprozentig garantiert werden.

Genetische Erkrankungen können beispielsweise trotzdem auftreten, auch wenn Sie noch so gut auf alles achten. Doch selbst wenn Ihr Berner nicht wie Hündin Penny ein Methusalem wird, so können Sie trotzdem sicher sein, alles für ein wunderbares Hundeleben getan zu haben, wenn Sie die nun folgenden Tipps beherzigen.

Tipp 1: Welpenkauf nur bei seriösen Züchtern

Gute Züchter von Berner Sennenhunden bemühen sich um die stete Verbesserung der Zucht und vor allem um Gesundheit und Langlebigkeit. Außerdem werden die Welpen dort die ersten Lebenswochen mit viel Liebe und vor allem Sachverstand großgezogen und erhalten den bestmöglichen Start ins Leben.

Wer hingegen mit den Billigwelpen von Vermehrern liebäugelt, der sei gewarnt. Ohne Kenntnisse von Genetik und Zuchtauslese werden dort einfach nur Hunde miteinander verpaart, um möglichst viele Welpen zu produzieren und Gewinn einzufahren.

Nach Gesundheitsattesten, Stammbaum, Sozialisation oder Grundimmunisierung brauchen Sie bei solchen Händlern gar nicht erst zu fragen. Wer also nicht Dauergast beim Tierarzt werden möchte, lässt lieber die Finger von diesen angeblichen Schnäppchen, auch wenn es beim Anblick dieser armen Welpen schwer fällt. Nur, wenn keine Nachfrage mehr besteht, wird das Leid der Tiere ein Ende haben.

Lebensdauer Welpen Berner Sennenhund
Bereits der Auswahl der Welpen beeinflusst die Lebensdauer des Berner Sennenhundes.

Tipp 2: Ein artgerechtes und sicheres Zuhause

Der Berner Sennenhund braucht unbedingt Familienanschluss. In einem Zwinger würde der anhängliche und freundliche Hund hingegen verkümmern. Er hat seine Menschen nämlich gern um sich rum und agiert dabei manchmal wie ein viel zu groß geratener Schoßhund. Ein warmes, liebevolles und sicheres Zuhause ist für den langhaarigen Kuschelbär darum unbedingt Pflicht.

Gegen ein Grundstück zum Umherstreifen, Bewachen und Spielen hat der Vierbeiner allerdings auch nichts. Im Gegenteil. Ein Garten wäre prima! Eine kleine Stadtwohnung ist hingegen absolut nicht geeignet für den stattlichen Berner. Erst recht nicht, wenn es sich um eine Etagenwohnung ohne Aufzug handelt.

Achten Sie auf Sicherheit im Haushalt!
Achten Sie auf Sicherheit im Haushalt!

Wer einen Berner Sennenhund in seinem Zuhause begrüßen möchte, sollte es außerdem hundesicher machen. Elektrokabel gehören versteckt, der Garten ausbruchsicher eingezäunt und giftige Pflanzen sollten ebenfalls entsorgt werden. Zudem versteht es ich von selbst, dass Schlafplätze, Fressnäpfe und Co stets sauber und gepflegt sein sollten.

Tipp 3: Sicherheit auch unterwegs

Ein Hund, der nicht sicher abrufbar ist, gehört unterwegs immer an die Leine. Dies gilt erst recht bei starkem Verkehrsaufkommen und anderen gefährlichen Gegenden. Wer den Berner Sennenhund im Auto mitnehmen möchte, sollte natürlich ein entsprechend großes Modell in der Garage stehen haben.

Am besten ist der Vierbeiner dabei im Pkw in einer sicheren Transportbox aufgehoben, die im Kofferraum installiert wird. Da viele Hundehalter dies unpraktisch finden, weil außer der Box nichts anderes mehr hineinpasst (z.B. Einkäufe), fährt der Berner Sennenhund vielerorts einfach so im Kofferraum mit, der dann allerdings mit einem Schutzgitter zur Abtrennung und erhöhten Sicherheit versehen ist.

Eine Hunderampe sei außerdem allen Berner Sennenhund Besitzern ans Herz gelegt. Im Alter fällt es dem Vierbeiner nämlich mitunter schwer, selbst in den Kofferraum zu hüpfen. Und den schweren Berner jedes Mal hineinzuheben dürfte für Herrchen oder Frauchen ebenfalls schnell zu anstrengend werden. Eine Rampe eignet sich aber auch für den Junghund, dessen Gelenke noch geschont werden müssen.

Tipp 4: Kastration

Medizinisch gesehen ist der Eingriff  nicht nötig. Er greift in den Hormonhaushalt der Tiere ein und macht sie unfruchtbar. Wenn jedoch Rüde und Hündin zusammenleben und die Besitzer nicht züchten möchten, ist die Kastration eines der Tiere selbstverständlich besser.

Doch es spricht noch mehr für diese mittlerweile recht kleine Operation. Sie kann bei Hündinnen nämlich vor Gesäugetumoren, Entzündungen der Eierstöcke und Gebärmutterkrankheiten schützen. Allerdings wird das Risiko für Krebs nur dann signifikant gesenkt, wenn die Kastration der Berner Sennenhündin vor oder nach ihrer ersten Läufigkeit stattfindet. Zu einem späteren Zeitpunkt macht eine Kastration nur Sinn, wenn die Hündin sehr unter wiederholten Scheinläufigkeiten leidet.

Viele Hundebesitzer erhoffen sich von der Operation darüber hinaus eine Verhaltensänderung ihrer Tiere. Vor allem bei Rüden wird mit der Kastration beispielsweise häufig versucht diese ruhiger zu bekommen, weniger dominant gegenüber Artgenossen oder andere Unarten auszumerzen. Doch so einfach ist das nicht. Bei der Mehrheit der Tier ändert sich im Verhalten nämlich nichts. Darum ist es besser, solche unerwünschten Verhaltensweisen mit Training und guter Erziehung in den Griff zu bekommen.

Was spricht noch gegen eine Kastration?

Die Kastration kann auch viele negative Folgen haben:

  • Inkontinenz: Viele Hündinnen leiden nach einer Kastration unter Harninkontinenz. Halter stehen dem ratlos gegenüber und werden wiederum um medizinische Hilfe bitten (müssen).
  • Übergewicht: Viele Hündinnen neigen nach einer Kastration unter Fettleibigkeit. Halter sind in Fragen zur Ernährung ge- und überfordert. Oft werden sie angehalten, zu kostenintensiven Futter zu greifen und nicht ausreichend geschult. Viele Dinge, welche die Hündin im Vorfeld genießen durfte und wollte, fallen nun weg.
  • Schilddrüsenunterfunktion: Die Hypothyreose beobachten Tierärzte meist nur an kastrierten Hunden.
  • Fell: Nach einer Kastration verändert sich oft das Fell. Beobachten kann man das sogenannte Babyfell – typisch, aber nicht ausschließlich bei Hunden mit langem Fell. Dieses veränderte Fell nennt man auch Wollfell.
  • Gesteigerte Aggression: Oft ist es der Testosteronüberschuss –überhang, der Hündinnen teilweise aggressiver machen kann. Auch wirken sie nicht selten maskuliner, irgendwie rüdenhafter.
  • Risiko Kreuzbandriss:Es besteht ein 90% erhöhtes Risiko von Kreuzbandrissen, die durch den Wegfall von Hormonen die sogenannte Elastizität einbüßen.

Tipp 5: Medizinische Versorgung und Vorsorge

Mit etwas Glück müssen Sie mit Ihrem Berner Sennenhund nur zu den Impfungen in die Tierarztpraxis oder wenn er eine Wurmkur braucht. Bei diesen Gelegenheiten können Sie den Tierarzt gleich bitten, auch den Allgemeinzustand des Berners zu überprüfen. Insbesondere Zähne und Mundraum sollten frei von Entzündungen und Zahnstein sein. Immer noch wird der lästige Belag nämlich von vielen Haltern unterschätzt. Neben Schmerzen beim Kauen und Fressunlust kann er allerdings auch zu Organschäden führen. Siehe auch: Pflege

Da die Berner Sennenhund Rasse außerdem von einigen genetischen Erkrankungen betroffen sein kann und auch Krebs leider etwas häufiger vorkommt, macht es zudem Sinn, den Vierbeiner zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen (z.B. einmal jährlich) in die Praxis zu bringen. Viele Tierärzte bieten dazu gesonderte Sprechstunden für Senioren an, bei denen auch speziell nach rassetypischen Erkrankungen geschaut wird.

Tipp 6: Pflege von Kopf bis Pfote

Die Pflege des Berner Sennenhundes sorgt nicht nur für ein hübsches Aussehen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zu seiner Lebensqualität. Verfilztes Fell, lange Krallen, rissige Ballen, entzündete Ohren oder schmerzhafter Zahnstein beeinträchtigen den Hund und machen ihn auf Dauer richtig krank. Darum sollte nicht nur Augenmerk auf das wundervolle dreifarbige Fell gelegt werden. Kontrollieren Sie Ihren Liebling bei der täglichen Pflege außerdem auf Veränderungen, die einer Behandlung bedürfen. Parasiten, Schuppen, tränende Augen, Haarausfall oder Knötchen unter der Haut? Ab zum Tierarzt! Je schneller ein mögliches Problem erkannt wird, umso schneller ist es auch wieder aus der Welt geschafft.

Tipp 7: Ausgewogene und gesunde Ernährung

Wer übergewichtig ist, viel Ungesundes futtert und viele Naschereien zwischendurch verputzt, kann nicht gesund sein. Dies gilt für den Menschen ebenso, wie für den Berner Sennenhund. Achten Sie darum auf qualitativ hochwertiges Futter, ohne viele Füllstoffe, dafür mit hohem Fleischanteil und viel leckerem Gemüse und Obst.

Reichen Sie Leckerchen nur in Maßen und achten Sie auf eine schlanke Linie bei Ihrem Vierbeiner.

Bedenken Sie außerdem, dass Welpen einen anderen Nährstoffbedarf haben, als erwachsene Hunde und Senioren. Beim alten Berner Sennenhund dürfen ruhig etwas mehr Ballaststoffe im Futter sein, das am besten etwas kalorienreduziert sein sollte. Immerhin langen viele Berner immer noch herzhaft zu, bewegen sich im Alter aber deutlich weniger.

Tipp 8: Ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung

Berner Sennenhunde sind gerne mit ihren Menschen unterwegs und lieben lange Spaziergänge. Sie waren für die harte Arbeit bei den Bauern wie gemacht und wurden einst als Gebrauchshunde gezüchtet. Siehe: Herkunft und Geschichte

Auch heute noch hat der langhaarige Berner nichts gegen eine Aufgabe und bewacht Haus und Garten, zieht einen Bollerwagen oder lässt sich für verschiedene Hundesportarten begeistern, bei denen er mitdenken muss.

Mentale Beschäftigung ist nämlich ebenfalls wichtig, damit der Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig lange fit bleibt. Alternde Hunde sind hingegen mitunter etwas träge und nicht mehr so leicht zu motivieren.

Dabei ist es enorm wichtig ihn aus dem Körbchen zu locken und am Ball zu bleiben, damit der Vierbeiner beweglich und mobil bleibt. Passen Sie Dauer und Tempo der Unternehmungen einfach ein wenig an die geänderten Bedürfnisse des Hundes an und verlangen Sie nicht mehr so viel von ihm.

Bewegung Berner Sennenhund Lebensdauer
Viel Bewegung fördert eine lange Lebensdauer. – Und es tut Ihnen auch gut!

Woran erkenne ich, dass mein Berner Sennenhund altert?

  • Das Fell wird trotz guter Pflege ein wenig stumpf und glanzlos
  • Der Berner wird ein wenig grau. Beginnend oftmals im Gesicht
  • Nickerchen werden ausgedehnt und der Vierbeiner ruht nun länger
  • Er ist weniger aktiv und verspielt
  • Es kommt schneller zu Erschöpfung und der Hund muss sich länger von Strapazen erholen
  • Steifheit und andere Gelenkprobleme können nun verstärkt auftreten. Eine Hunderampe fürs Auto kann den Einstieg erleichtern.
  • Hör- und Sehvermögen können nachlassen
  • Einige Hunde werden im Alter inkontinent und können nicht mehr so lange einhalten wie früher
  • Altersbedingte Krankheiten treten nun verstärkt auf

Der Berner Sennenhund geht über die Regenbogenbrücke – Mein Berner Sennenhund stirbt – Abschied nehmen

Besitzer von Berner Sennenhunden müssen ihren geliebten Vierbeinern leider manchmal schon früher Lebewohl sagen, als andere Hundebesitzer. Da die wenigsten Hunde (egal welcher Rasse) einfach altersschwach zu Hause sterben, sondern leider eingeschläfert werden müssen, sollten alle Hundefreunde über die möglichen Optionen des Abschiednehmens Bescheid wissen.

Regenbogenbrücke Berner Sennenhund
Mein Berner Sennenhund stirbt und geht über die Regenbogenbrücke. Abschied nehmen.

So kann im Ernstfall ein wohlüberlegter Entschluss gefasst werden, was einmal mit dem Vierbeiner geschehen soll, wenn es so weit ist. Mehr noch: Wer diese Entscheidung trifft, wenn der geliebte Berner Sennenhund jung ist und es ihm gut geht, der braucht sich später keine großen Gedanken mehr darum machen.

Natürlich wird die Euthanasie weder von Tierarzt noch Besitzern leichtfertig gewählt. Oftmals geht diesem Entschluss ein langer Leidensweg voraus und es ist alles versucht worden, um die Lebensqualität des Hundes aufrechtzuerhalten. Irgendwann kommt jedoch häufig der Punkt, an dem das Leiden des Tieres überwiegt und Herrchen oder Frauchen nicht egoistisch sein sollten. Wenn ein Hund nicht mehr frisst, trinkt, sich vor Schmerzen kaum bewegen kann und nicht mehr an Aktivitäten teilnehmen möchte, muss sorgfältig abgewägt werden, ob die Regenbogenbrücke für den Berner Sennenhund nicht der richtige Weg wäre.

Da der Hund für die meisten Menschen ein Teil der Familie ist, fällt der letzte Gang natürlich besonders schwer. Viele Besitzer möchten jedoch an der Seite ihrer Vierbeiner sein, wenn die Zeit für den Abschied gekommen ist. Die erste Zeit ohne den Vierbeiner ist anschließend besonders hart.

Zu Hause steht noch der Wassernapf, die Leine hängt an der Garderobe und das Körbchen steht leer im Wohnzimmer. Ein trauriger Anblick. Selbst wenn diese Sachen nach und nach verschwinden, wird der treue Berner schmerzlich vermisst. Um den Abschied leichter zu machen, gibt es mittlerweile jedoch viele Optionen, dem Hund liebevoll in den eigenen Wänden und außerhalb zu gedenken (siehe weiter unten).


Wie kann ich den Abschied in der Tierarztpraxis erträglicher machen?

Berner Sennenhund einschläfern
Den Berner Sennenhund beim Tierarzt einschläfern lassen ist sehr schmerzhaft.

Angst und tiefe Trauer machen sich breit, wenn dem Berner Sennenhund beim Tierarzt Lebewohl gesagt werden muss. Vielen Hunden ist es nämlich nicht vergönnt, friedlich im Schlaf zu sterben.

Sie müssen hingegen in der Praxis von ihrem Leid erlöst und über die Regenbogenbrücke geschickt werden.

Dieser Termin kommt in den meisten Fällen nicht plötzlich und unerwartet, sondern bahnt sich langsam an.

Der Berner Sennenhund war vielleicht schon lange krank, hat Krebs oder ein anderes Leiden, welches ihm die Lebensfreude und Lebensqualität raubt. Rückt der Termin näher, wird das Herz schwer und ein trauriger Gang steht an.

Um den Tag dennoch ein klein wenig erträglicher zu machen, können Sie im Vorfeld ein paar Planungen vornehmen:

  • Überlegen Sie sich, was nach der Euthanasie mit dem Hund geschehen soll. So müssen Sie in der Praxis keine übereilte und unüberlegte Entscheidung treffen.
  • Lassen Sie sich nicht erst am Einschläferungstag selbst den Vorgang vom Tierarzt erklären. Wer Bescheid weiß, was passiert, kann sich eher darauf einlassen und ist nicht währenddessen irritiert oder gar erschrocken.
  • Vereinbaren Sie einen Termin ganz am Anfang der Sprechstunde oder ganz am Ende. Noch besser wäre ein Termin außerhalb der regulären Besuchszeiten, wenn der Tierarzt dies anbietet.
  • Häufig gibt es spezielle Räume für diesen traurigen Anlass. Dort können Sie anschließend noch in Ruhe Abschied nehmen, ohne Termindruck von weiteren wartenden Patienten. Ansonsten können Sie gern das Praxisteam fragen, ob Ihnen Zeit für ein Lebewohl eingeräumt wird.
  • Reden Sie ruhig und liebevoll mit dem Berner und erzählen Sie ihm, wie toll das Leben mit ihm an Ihrer Seite war. Dies erinnert Sie ebenfalls an die schönen Momente und macht diesen schmerzlichen ein klein wenig leichter.
  • Zahlen Sie für den Eingriff bereits im Vorfeld oder lassen Sie sich die Rechnung nach Hause schicken. So können Sie nach der Euthanasie direkt nach Hause gehen und müssen nicht schluchzend noch am Empfang bezahlen.
  • Wer den Berner Sennenhund für ein Begräbnis wieder mitnehmen möchte, sollte eine Decke oder ein Laken mitbringen, in welches der Hund anschließend gewickelt wird.
  • Wer glaubt, den Abschied nicht alleine bewältigen zu können, sollte eine Begleitung mitnehmen.
  • Aufgewühlte Besitzer gehören nicht hinters Steuer. Nehmen Sie ein Taxi nach Hause oder lassen Sie sich von einer lieben Person nach Hause fahren.

Darf der Berner Sennenhund auch zu Hause eingeschläfert werden?

Ja dies ist möglich, jedoch bietet nicht jeder Tierarzt dies an. Fragen Sie darum in der Praxis nach, wenn der Abschied naht und ein baldiges Lebewohl ansteht. Das Einschläfern zu Hause hat gleich mehrere Vorteile:

  • Der Berner Sennenhund muss nicht in die kalte, oft verhasste, Praxis gefahren werden
  • Der Gang zum Tierarzt bedeutet für die allermeisten Hunde Stress, welcher so vermieden wird.
  • Sein “Rudel” ist um ihn herum, was Sicherheit gibt
  • Er ist in seiner gewohnten Umgebung
  • Sie als Familie können ganz in Ruhe Abschied nehmen ohne Termindruck
  • Auch andere Vierbeiner können sich von dem Berner verabschieden. Weitere Hunde im Haushalt trauern beispielsweise ebenfalls und sind oft schrecklich irritiert, wenn der Kumpel einfach so “verschwindet”, wenn das Einschläfern beim Tierarzt vorgenommen wird.
  • Der Hund kann in seinem Körbchen liegen oder den Kopf in Ihren Schoß betten
  • Am Ende des Eingriffs, bleibt der Hund noch eine Weile bei Ihnen, bis Sie bereit sind, ihn abholen zu lassen oder selbst zu beerdigen.

Wie nehme ich am besten von meinem Berner Sennenhund Abschied?

Rückt der Termin zur Euthanasie näher, wird es für viele die Warterei unerträglich. Warum bescheren Sie Ihrem Vierbeiner darum nicht einen wundervollen letzten Tag als Ablenkung? Dies wird auch Ihre Gedanken ein wenig zerstreuen und Sie können gemeinsam ein paar letzte schöne Erinnerungen kreieren. Gehen Sie in den Hundepark, besuchen Sie gemeinsam seine Hundekumpels, spielen Sie sein Lieblingsspiel (wenn der Berner dies noch kann) oder geben Sie ihm eine Extraportion der Lieblingsnascherei.

Wenn Sie den Berner Sennenhund zum Einschläfern begleiten, dürfen Sie ihm ruhig noch ein paar liebe Worte mit auf den Weg geben. Streicheln Sie ihn und vermitteln Sie ihm Sicherheit und Geborgenheit. Je stärker Sie sind, umso ruhiger ist der Hund und umso eher wird er wissen, alles ist in Ordnung und er braucht keine Angst zuhaben. Einen Sie anschließend ruhig, soviel Sie möchten. Den Kummer rauszulassen tut der Seele gut.

Da der Berner für die meisten ein weiteres vollwertiges Familienmitglied darstellt, möchten sie ihm außerdem oft einen würdevollen Abschied geben. Ein Tierfriedhof ist ein wunderbarer Ort, um dem großen Hund zu gedenken. Auch das Verstreuen der Asche kann beim Lebewohl helfen. Sie können jedoch auch zu Hause kleine Andenken an ihn aufstellen, wenn eine Bestattung oder Einäscherung nicht infrage kommt.


Wie sage ich meinen Kindern, dass der Berner Sennenhund tot ist oder bald sterben muss?

Wenn Ihnen selbst der Verlust des Berner Sennenhundes schon so sehr ans Herz geht, können Sie sich sicher vorstellen, wie sehr erst die Kinder um den Vierbeiner trauen und dabei leiden. Sie bauen oft eine sehr starke Bindung zum Vierbeiner auf. Er ist Kumpel, Kuscheltier, Seelentröster und Spielgefährte. Sind Hund und Kind gemeinsam aufgewachsen, fällt es natürlich besonders schwer. Hinzu kommt, dass kleine Kinder mit dem Begriff Tod und der damit verbundenen Endgültigkeit noch nichts so recht anfangen können. Für einige ist es womöglich sogar der erste Kontakt mit Verlust überhaupt.

Mama tröstet Kind nach Tod des Hundes
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Versuchen Sie kindgerechte Erklärungen zu finden. Sie können beispielsweise erzählen, dass der Berner Sennenhund über die Regenbogenbrücke in den Hundehimmel gegangen ist. Dort hat er keine Schmerzen mehr und kann wieder fröhlich herumspringen. Erzählen Sie hingegen nicht, der Hund sei weggelaufen oder zu Freunden gebracht worden. Die Kinder werden nur sehnsüchtig auf die Rückkehr warten und Sie stets danach fragen. Den geliebten Freund durch einen anderen Hund zu ersetzen ist ebenfalls keine gute Lösung. Es könnte Ihnen sehr übel genommen werden, dass Sie glauben, er sei einfach so austauschbar.

Geben Sie Zeit und Raum zum Trauern und berücksichtigen Sie dabei die Wünsche Ihrer Kinder. Sie wollen den Berner noch ein letztes Mal sehen? Wollen mit in die Praxis kommen oder bei seiner Beerdigung dabei sein? Sie können Ihre Kinder und was sie verkraften am ehesten einschätzen. Es kann auf jeden Fall dabei helfen, die Endgültigkeit zu verstehen und dass der große Freund nicht wieder kommt.

Wie können Kinder vom Berner Sennenhund Abschied nehmen?

  • Sie können Grabschmuck mit ihnen basteln
  • Blumen pflücken
  • Das Laken bemalen, in das der Hund gewickelt wird
  • Einen Brief schreiben oder ein Bild malen (je nach Alter der Kinder)
  • Streicheln Sie den Berner gemeinsam noch ein letztes Mal
  • Lassen Sie die Kinder bei der Beerdigung dabei sein
  • Einen Grabstein gestalten (z.B. einen großen Stein anmalen)
  • Ein Bild aufhängen oder eine Kerze anzünden für den Hund

Wie kann ich meinen Berner Sennenhund bestatten?

1. Verbleib beim Tierarzt

Wird der Berner Sennenhund in einer Praxis eingeschläfert, können Sie ihn anschließend dort lassen. Falls Sie ihn weder einäschern noch beerdigen möchten oder können, ist dies die einzige Lösung. Die Tierarzthelfer werden den toten Hund in einen Kühlraum bringen, wo er mit weiteren verstorbenen Tieren so lange aufbewahrt wird, bis die Tierkörperbeseitigung alle abholt und beseitigt. Die Kadaver werden anschließend zerkleinert, sterilisiert und getrocknet. Daraus wird dann Brennstoff gewonnen oder Tiermehl hergestellt.

2. Tierfriedhof oder Tierfriedwald

Ein Tierfriedhof ist da sicherlich eine schönere Alternative. Der Grabplatz für den Berner Sennenhund kann individuell gestaltet und jederzeit zum Trauern und Gedenken aufgesucht werden. In der Nähe fast jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile solche Friedhöfe.

Berner Sennenhund Tierfriedhof
Den Berner Sennenhund auf dem Tierfriedhof begraben.

Sie können sich direkt an die Betreiber vor Ort wenden oder beauftragen einen Tierbestatter mit der Organisation und Durchführung der Beerdigung. Sie können übrigens meistens zwischen einem normalen Grab und einem Urnengrab wählen. Der Platz wird für eine bestimmte Anzahl an Jahren gepachtet, welche auf Wunsch verlängert werden kann.
Im Tierfriedwald werden hingegen nur Urnen bzw. die Asche beigesetzt. Dazu wird diese unter einem Baum vergraben, der eine kleine Nummer zur Identifizierung trägt. So wissen Sie, wo genau Ihr Hund liegt, der Wald bleibt jedoch ohne Friedhofsflair für Wanderer und Besucher offen.

3. Einäscherung

Wer den Berner Sennenhund nach dessen Tode einäschern lässt, muss die Asche nicht zwangsläufig zum Friedhof bringen oder sie verstreuen. Eine Aufbewahrung zu Hause ist auch denkbar. Hierzu finden sich beim Tierbestatter und online viele schöne Gefäße, die zwar Urnen sind, aber nicht wie solche aussehen. So gibt es sie in vielen Farben und Formen. Herzen, Sterne, Pfotenabdruck, Engel, Schatzkiste. Wählen Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack.

Berner Sennenhund nach dem Tod
Berner Sennenhund nach dem Tod in Urne aufbewahren

Ein Aschebilderrahmen fügt sich beispielsweise wunderbar in Ihre Wohnungsdekoration ein, ohne den traurigen Hintergrund an Besucher zu verraten. Natürlich können Sie die Asche auch im Garten vergraben, was sicherlich einfacher ist, als den kompletten großen Hund zu beerdigen. Oder Sie verstreuen die Asche über einem hübschen Blumenbeet oder einem anderen schönen Platz.

4. Im Garten

Sie möchten Ihren Berner Sennenhund im Garten begraben? Am besten, Sie fragen bei Ihrer Gemeinde nach den genauen Auflagen, da diese je nach Kommune unterschiedlich ausfallen können.

Meinen Berner Sennenhund im eigenen Garten vergraben
Meinen Berner Sennenhund im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Meistens gelten folgenden Regelungen:

  • Bei Garten oder Grundstück muss es sich um Privatbesitz handeln
  • Ihr Berner Sennenhund darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sein
  • Das Grundstück liegt nicht in einem Wasserschutzgebiet
  • Das Tier muss in Material gewickelt werden, das leicht verrottet
  • Der Hund muss mindestens einen halben Meter unter der Erde liegen
  • Es gelten Mindestabstände zu Nachbargrundstücken sowie öffentlichen Wegen und Plätzen

Wer sich für diese Bestattung entscheidet, hat den geliebten Vierbeiner immer noch ganz nah und kann den Grabplatz nach eigenen Vorstellungen gestalten oder lässt die Stelle einfach so, wie sie ist. Besonders Kinder wissen den alten Freund gern in der Nähe und können bei Besuchen dort Blumen ablegen.


Gibt es Alternativen zur klassischen Bestattung?

1. Urnabios – Aus dem Berner Sennenhund wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Wer sich auch in Jahren oder Jahrzehnten noch an den geliebten Vierbeiner erinnern möchte, der sollte eine Urne von Urnabios in Betracht ziehen. Der Clou bei dieser: Sie besteht aus zwei verschiedenen Behältnissen. In das untere wird die Asche des Hundes gefüllt, in der oberen kleinen Kapsel befinden sich hingegen verschiedene Nährstoffe zusammen mit einem Baumsamen.

Dieser kann im Onlineshop der Firma sogar aus einer Vielfalt von unterschiedlichen Baumarten ausgesucht werden. Wird die biologisch abbaubare Urne nun beigesetzt, so wird die Kapsel geöffnet und der Baumsamen mit ein wenig Erde des Grabplatzes gemischt. So kann er keimen und gedeihen.

Erreichen die Wurzeln den unteren Teil der Urne und wachsen in diesen hinein, so zieht der Samen aus der Asche ebenfalls Nährstoffe, die er verwertet und zum Wachsen braucht. So entsteht aus den Überresten des Berner Sennenhundes nach und nach ein wunderschöner Baum, der Ihnen in Ihrem Garten Schatten spenden kann und Sie für lange Zeit an den einstigen Gefährten von damals erinnert.

2. Tierdiamant

Wahrlich für die Ewigkeit ist diese Alternative. Wer das nötige Kleingeld hat (mehrereTtausend Euro), der kann aus der Asche seines Hundes in einem mehrmonatigen Verfahren einen Diamanten pressen lassen. Verschiedene Farben und Schliffe sind dabei möglich. Der synthetische Diamant kann anschließend in ein beliebiges Schmuckstück eingelassen werden und so beispielsweise an einer Kette oder einem Ring getragen werden. Eine schöne, aber auch luxuriöse Art, dem Berner Sennenhund zu gedenken.

3. Weitere Möglichkeiten

  • Es muss ja nicht unbedingt ein Diamant sein. Sie können einen Teil der Asche auch in ein Medaillon einfüllen. Es gibt dafür sogar spezielle Aschemedaillons in vielen Designs.
  • Auch Schmuckstücke oder Schlüsselanhänger aus Tierhaaren sind möglich und werden in diversen Onlineshops angeboten. Bei einem langhaarigen Hund, wie dem Berner Sennenhund bietet sich diese Alternative geradezu an. Perlen aus Tierhaaren, Ringe, Ketten oder Ohrringe? Alles ist denkbar. Sie können natürlich solche Schmuckstücke auch zu Lebzeiten des Hundes anfertigen lassen.
  • Rahmen Sie das Halsband Ihres Berner Sennenhundes zusammen mit einem Welpen- und Seniorfoto. Wenn Sie nun noch Geburts- und Sterbedatum hinzufügen, haben Sie eine schöne Erinnerung. Auch andere Collagen sind denkbar.
  • Nehmen Sie einen Pfotenabdruck von Ihrem Berner Sennenhund. Noch besser wäre es, die Pfote in Gips zu drücken. Sie können dies natürlich auch in jungen Jahren des Berners machen. Nach dessen Ableben bieten manche Tierbestatter diesen Service an.

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17 Gedanken zu „Berner Sennenhund Lebenserwartung, Lebensdauer

  1. Hallo,
    mein Berner ist 13 1/2 Jahre alt geworden. Heute um 7.00 Uhr kommt die Tierärztin und erlöst ihn. Sie bekommt schon seit einiger Zeit Herztabletten, in letzter Zeit sind noch Wassertabletten dazugekommen. Auch konnte Sie nur noch mit Unterstützung laufen weshalb sie täglich mit einem Bollerwagen Ausflüge machte. Cabrio fahren hat sie immer geliebt. Überhaupt Auto fahren. Wir waren in Spanien mit ihr, 15 Stunden Autofahrt mit Pausen natürlich aber sie wollte nicht aussteigen. Auch in Schweden hat es ihr super gefallen, niemals war sie so glücklich wie in Schweden. Jetzt liegt sie im Garten und wartet auf ihren Tod, zum Glück weiss sie es nicht. Körperlich leider ein Frack aber im Kopf immer noch mein Baby.

  2. Unser Berner Sennenhund namens Lieverdje (Holland) ist jetzt 11,5 Jahre jung und laut der Tieraertztin hat sie noch eine Lebenserwartung von 3 Jahren. Bei uns zu Hause brauchte sie keine Treppen steigen, kurze Spaziergaenge und hat auch immer Gutes Futter bekommen. Das Fell glaenzt noch immer. Sie macht uns immer noch viel Freude.

  3. Unser zwei Berner Sennenhunde sind beide an Krebs erkrankt. (HS) Max mussten wir im September mit nur 3 Jahren von seinem Leiden befreien. Baeri ist noch bei uns, aber es geht im sehr schlecht. Uns bleiben noch ein paar wenige Tage, dann wird er Max folgen. Baeri ist auch bloss 5 Jahre 2 Monate. Wir wissen nicht mehr woher wir noch Kraft tanken können um dieses Leid zu bewältigen. Der einzige der noch ein wenig hilft, ist der kleine James, er ist 5 Monate alt und ich bete das er doch ein wenig älter wird. Die Baeris wurden immer sehr gepflegt, gesund gefüttert und jede erdenkliche Vorsorge wurde gemacht. Trotzdem wollte es das Schiksal leider so. Wir sind unendlich traurig.

    1. Das tut mir so unendlich leid. Ich wünsche Ihnen viel Kraft. Wir mussten unseren Henry am 28.12. 2016 über die Regenbogen Brücke gehen lassen. Am 14.12. wurde bei ihm Lungenkrebs im Endstadium festgestellt. Er wurde 7 Jahre und 7 Monate alt. Er fehlt uns so sehr.

  4. Unsere Berner Sennenhündin Lucy ist leider nur 5 Jahre alt geworden. Sie hatte Gelenkprobleme und zum Schluss einen Wirbelsäulentumor. Ich war damals 15 als sie eingeschläfert werden musste und so unendlich traurig, unser Familienmitglied so schnell verloren zu haben.

  5. Die Angst vor vorzeitigem Krebstod hat uns davor zurückschrecken lassen einen reinrassigen Berner zu wählen. Rex, ein BSH-Schäfermix war unser erster Versuch, er starb mit immerhin 12,5 Jahren auch an Krebs. Ansonsten wäre er noch topfit gewesen, keinerlei Arthrosen oder andere Alterserscheinungen, nichtmal grau war er um die Schnauze, und ein Traumhund, sehr ruhig, lieb und folgsam.
    Nun haben wir Franzi, ein BSH-Hovawarth- Mix, und sie ist der absolute Hammer. Sportlich, temperamentvoll und unglaublich intelligent, begeistert im Hundesport (Agility!, NADAC), unglaublich lieb und zärtlich mit umwerfendem Charme, toller Reitbegleithund, Supernase. Wir hoffen SEHR dass sie mindestens das Alter von Rex erreicht!! im Moment ist sie erst 4..

  6. Unser Berner Otto wird nur 3 Jahre alt und wir werden ihn nächste Woche gehen lassen, wegen einer Entzündung der Nierenkörperchen welche von einem Tierarzt zu Anfang unter einer leichten Magenentzündung abgetan wurde konnte er nicht frühzeitig richtig behandelt werden. Es tut mir so wahnsinnig leid da er immer noch einen wahnsinnigen Lebenswillen hat aber leider schon über 10 Kilo in 3 Monaten verloren hat, kaum noch die Kraft hat Gassi zu gehen und schwer urämisch ist. Meine Frau leidet besonders darunter da es ihr erster eigener Hund ist. Otto ist bereits mein zweiter Berner, Amadeus mein erster Berner ist ebenfalls mit 7 Jahren an Nierenleiden gestorben.

    1. Nachtrag: Otto haben wir noch am Abend des 02.06.2017 einschläfern lassen. Er meinte es geht zu einer ganz normalen Untersuchung beim Tierarzt, er freute sich aufs Auto fahren und auch im Wartezimmer tat er so wie immer. Seine Lefzen und seine Zunge hatten bereits starke Blasen und auch die Fäulnis setzte schon ein. Er wog nur noch 39 kg, ein verlust von über 15 Kg bei so einer Rasse ist extrem. Er wollte einfach nicht gehen, die Ärztin benötigte 2 Spritzen bis er friedlich eingeschlafen ist. Jetzt 2 Monate später fehlt er uns immer noch und seine Sachen liegen auch noch im ganzen Haus herum. Wir können einfach nicht loslassen von ihm.

  7. Ich hatte auch 2 Berner. Mein Junior ist 10 Jahre und 3 Monate alt geworden, dann musste ich ihn gehen lassen wegen Leukämie. Mein darauffolgender Berner Clinton wurde 9 Jahre und 9 Monate alt, ihn musste ich gehen lassen da seine Knochen ihn nicht mehr halten wollten. Dies ist nun 8 Jahre her und er fehlt immer noch sehr. Vom Charakter waren die 2 umwerfend. Nieren und Krebs waren leider federführend. Wenn ich jetzt noch sehe wie früh die lieben gehen müssen bzw. die Lebenserwartung auch offiziell runter gesetzt wurde, bricht es mir das Herz. Dies hält mich leider davon ab mir wieder einen Berner Sennenhund anzuschaffen. Die Zeit ist leider sehr kurz geworden für diese tolle und wirklich herzigen Tiere. Diese Treue und das Miteinander einfach nur toll!!!

  8. Unser Balou, ein Berner Sennenhund – Rüde ist 11 Jahre und 8 Monate alt. Er stammt aus einem “Hauswurf”: Vater war ein stattlicher Zuchthund, die Mutter wurde wegen eines weißen Flecks am Hinterkopf aus der Zucht ausgemustert. Sie wurde recht alt. Balou war als junger Hund ein Sorgenkind. 2 Mal musste er wegen eines Darmverschlusses operiert werden, weil er Steine oder Kastanien schluckte. Dann hatte er mit 1 1/2 Jahren einen Kreuzbandriss, der in einer renommierten Klinik bei der OP verpfuscht wurde. Zwei Jahre lang bekam er zweimal wöchentlich Hundephysiotherapie, mit der wir sein “Hinkebeinchen” vergoldeten. Trotzdem läuft er jeden Tag zweimal ein bis anderthalb Stunden im Wald spazieren. Da wir nach Recherchen mit einer begrenzten Lebensdauer rechneten, kam Bootsmann dazu, als Balou 7 Jahre alt war. Bootsmann, ebenfalls ein Rüde aus einem Hauswurf, war noch nie krank, ist mittlerweile ebenfalls schon 5 Jahre alt und hat Balou neue Lebenskraft geschenkt. Beide kommen wunderbar miteinander aus. Für die ganze Familie waren und sind beide Hunde ein großes Geschenk: Für unsere alten Leute, mittlerweile verstorben, für meinen behinderten Bruder und für die nun dazukommende Enkelgeneration, aber auch für meine Therapiekinder mit LRS, Dyskalkulie oder ADHS. Balou und Bootsmann sind immer eine Bereicherung. Gedanken ans Abschiednehmen nehmen wir bei Balou langsam in den Blick. Vielleicht geht dann irgendwann eine gute Zeit zu Ende, es bleiben die herrlichen Erinnerungen – und hoffentlich Bootsmann noch für längere Zeit.

  9. Mein Berner Sennenhund Clyde wäre im August elf Jahre alt geworden. Vorige Woche bekam er ohne das er herum getollt hätte ein Magendrehung. Da ich mit ihm rechtzeitig beim Tierarzt war, konnte er erfolgreich operiert werden. Dann letzten Donnerstag, keine Woche später bekam er die gleichen Symtome, unruhiges hin und her laufen und Brechreiz ohne sich zu übergeben. Sofort suchte ich eine Tierklinik in meiner Nähe auf. Dort wurde wieder eine Magendrehung und ein Ei grosser Tumor zwischen Herz und Lunge festgestellt. Die Ärztin riet mir von einer weiteren OP ab, da sein Kreislauf schon ziemlich geschwächt war und er zwei weitere Eingriffe nicht Überleben würde. Schweren Herzens wurde er dann von seinem Leiden erlöst. Er war mir und meiner Familie ein so lieber und treuer Begleiter, das er uns immer in Erinnerung bleiben wird.

  10. Unser Paul wäre am 07. September 7 Jahre alt geworden.
    Leider mussten wir ihn jedoch am 14.07 einschläfern lassen. Es ging ihm nach aussen gut, er war zwar die letzten Monate langsamer und für uns fauler geworden, aber weil er nie gejammert oder gezeigt hat, dass etwas nicht stimmt, dachten wir er wird eben alt.
    Dann entdeckte ich einen kleinen Hubbel, wie von einer Zecke, nach 2 Tagen war es ein Tennisball. Wir sind zum Tierarzt, es wurde punktiert und leider ein böser tumor festgestellt. Freitag kam die Diagnose, 1 woche später mussten wir ihn gehen lassen. Es ist unbegreiflich, unwirklich und so zerreissend. Warum hat es vorher keine Anzeichen gegeben? Seit der Diagnose ging es täglich schlechter, trotz Schmerzmittel. Auch wenn es wirklich schwer fiel, aber dieses Leiden hatte unser Dicker nicht verdient. Hätte man bloss vorher etwas bemerkt :o(
    Er fehlt und jeder Tag ist schrecklich. Ich bin sehr traurig

  11. Mein Berni ist im April 6 Jahr geworden. Eben erschrak ich wie schon ein paar Male vorher, weil er selbst nach sehr kurzen Spaziergängen anfing zu schwanken und seeeeeehr langsam ging. Er schläft sehr viel und ich gehe seit einiger Zeit einige Spaziergänge mit ihm, aber eben nur noch sehr kurze und er scheint immer sehr geschwächt zu sein. Wird er etwa schon alt???? Er frisst super gut und trinkt auch aber eben das Spaziergehen und dann auch noch in der Wärme scheint ihn sehr zu belasten.

    1. Geh bitte ganz schnell mit ihm zum Tierarzt, 6 Jahre ist ein normales Alter für Berner. Lass Blut, Urin und Kot untersuchen. Ein guter Tierarzt kann dir sagen was los ist. Wir haben leider einen totalen Idioten gehabt als Tierarzt und deswegen unseren Berner mit 3 Jahren verloren weil er meinte es wäre eine Magenentzündung, leider war es akutes Nierenversagen. Berner lassen sich die größten Schmerzen bis kurz vor dem Tod nicht anmerken, wenn du siehst dass er schon geschwächt ist wird es höchste Zeit zum Arzt zu gehen.

  12. Mein erster Berner wurde 9 Jahre 3 Wochen – das ist Ende des Jahres 3 Jahre her und es tut noch immer weh. Morgens als mein Wecker klingelte, lag er wie immer vor meinem Bett, aber als ich ihn ansprach, hob er nicht den Kopf wie sonst, auch nicht beim zweiten Mal. Ich raus aus dem Bett und mich zu ihm gesetzt und ihn gestreichelt und mit ihm gesprochen – er schlief wenige Minuten später ganz ruhig und friedlich und entspannt unter meinen ihn streichelnden Händen für immer ein – Ich werde ihm auch dafür für immer dankbar sein, dass wir nicht zum TA mussten. Er war insgesamt ein wunderbarer Hund – heute steht eine Urne mit ihm in meinem Regal im Wohnzimmer, umrandet von Fotos aus glücklichen gemeinsamen Jahren und einer LED-Kerze an für uns beide wichtigen Tagen. Sein Nachfolger, auch ein Berner, aber ganz anders wie er, wird wie der Vorgänger abgöttisch geliebt und ich habe oft das Gefühl, dass der verstorbene Berni um uns ist und auf uns beide aufpasst, was wunderschön ist.

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