Berner Sennenhund Ernährung und Futter – So bleibt Ihr Hund gesund

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Du bist, was du frisst – Warum gesunde Ernährung so wichtig für den Berner Sennenhund ist

Wer sich als Mensch täglich von Fast Food und den immer gleichen Dingen ernährt, dürfte sich nicht wundern, wenn er übergewichtig wird oder die einseitige Ernährung zu Mangelerscheinungen oder einem Zuviel an bestimmten Nährstoffen führt.

Trotzdem landet bei Haushunden häufig jeden Tag das Gleiche im Napf. Tagein, tagaus. Eine solche Ernährung ist nicht nur langweilig für Ihren Vierbeiner, sondern wenig artgerecht und keinesfalls gesundheitsfördernd. Hinzu kommen schmackhafte, aber leider auch kalorienreiche Trainingssnacks und Belohnungshäppchen, die zu Extrapfunden auf den Rippen führen können, wenn der Halter es übertreibt oder zu gut meint.

Damit Ihr Berner Sennenhund optimal ernährt wird und alle nötigen Nährstoffe erhält, ist eine ausgewogene Fütterung und Ernährung also unerlässlich. Nur so bleibt er lange gesund und kann auf eine lange Lebenserwartung hoffen. Immerhin entscheidet die Futterzusammensetzung darüber, ob es sich um ein hochwertiges Produkt handelt oder die Hersteller auf viele allergiefördernde Füllstoffe zurückgreifen.

Auch Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker können gesundheitliche Probleme auslösen. Darum ist es gut zu wissen, was ein gesundes Hundefutter für den Berner Sennenhund ausmacht und wie er lange aktiv und fit bleibt. Schließlich gibt ihm sein tägliches Futter Energie, steigert sein Leistungsvermögen, sorgt für Wohlbefinden und ein wirksames Immunsystem. Oder eben auch nicht.

Berner Sennenhund Futter
Worauf kommt es beim Futter für den Berner Sennenhund an?

Wie viel Futter braucht mein Berner Sennenhund?

Ein Blick in den Rassestandard verrät Ihnen nicht nur die optimale Größe, sondern auch das Ideale Gewicht eines Berner Sennenhundes. Dabei gibt es kleinere Unterschiede für Hündinnen und Rüden:

  • Rüde: 64-70 cm / 39-50 kg
  • Hündin: 58-66 cm / 36-48 kg

Wenn Sie Ihren Berner nun wiegen und messen, gibt Ihnen dies einen ersten Anhaltspunkt, ob er gut genährt oder womöglich zu dünn ist. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass ein stattlicher Rüde mit dem Höchststockmaß von 70 cm und gerade einmal 39 kg zwar noch im Rahmen des Rassestandards liegt, er trotzdem zu dünn aussehen kann. Gleichfalls wirkt eine Hündin mit einem Stockmaß am unteren Ende der Skala, aber einem stolzen Gewicht von 48 kg womöglich zu dick. Wenn Sie zweifeln, fragen Sie einen guten Züchter oder den Tierarzt um seine kompetente Meinung.

Was genau und wie viel davon am Ende im Napf bzw. Magen Ihres Berner Sennenhundes landen sollte, kann allerdings keinesfalls pauschal beantwortet werden. Die optimale Fütterungsmenge hängt zu stark von diversen Faktoren ab:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Bisheriger Ernährungszustand bzw. Gewicht (übergewichtig/untergewichtig/normalgewichtig)
  • Aktivitätsgrad (gemütlicher Familienhund, Arbeitshund, Sporthund)
  • Kastriert oder unkastriert?
    Allgemeiner Gesundheitszustand
  • Fütterungsart und Energiegehalt des Futters
  • Gibt es Trainingsleckerlis/Belohnungshappen zwischendurch?

Orientieren Sie sich an den aufgedruckten Fütterungsempfehlungen, wenn Sie abgepackte Produkte kaufen und kontrollieren Sie regelmäßig das Gewicht Ihres Berner Sennenhundes.


Neigt der Berner Sennenhund zu Übergewicht?

Der Berner Sennenhund zählt nicht gerade zu den sportlichsten Vierbeinern im Hundereich. Zwar hatte er früher wichtige und teils anstrengende Aufgaben zu verrichten, wie das Bewachen von Haus und Vieh, Ziehen von Karren und er wurde auch sonst für die Arbeit rund um den Hof eingesetzt, doch diese Zeiten sind für die Rasse weitestgehend vorbei. Heutzutage ist der Berner meist ein viel geliebter Familienhund, der keine besonderen körperlichen Aufgaben mehr zu erfüllen hat und ein angenehmes Leben führt. Fressen mag er jedoch genau wie früher immer noch für sein Leben gern und reichlich. Extrapfunde sind beim Berner Sennenhund darum keine Seltenheit, wenn seine Zweibeiner nicht ein wachsames Auge auf seine Ernährung haben und ihm angemessene Bewegung zuteil werden lassen.

Denn leider sind es eigentlich immer seine Besitzer, die verantwortlich für zu viele Kilos sind. Falsche, einseitige oder ungesunde Ernährungsweisen machen den Berner Sennenhund dick. Vermeiden Sie allzu üppige Portionen im Fressnapf und halten Sie sich an die Fütterungsempfehlungen auf den Futterverpackungen. Orientieren Sie sich dabei eher am unteren Bereich der Skala, bei der für Ihren Schweizer empfohlenen Dosierung.

Übergewischt Berner Sennenhund
Neigt der Berner Sennenhund zu Übergewicht? Falsche, einseitige oder ungesunde Ernährungsweisen machen den Berner Sennenhund dick. Vermeiden Sie allzu üppige Portionen im Fressnapf und halten Sie sich an die Fütterungsempfehlungen auf den Futterverpackungen.

Sollte die Menge zu wenig sein und er nimmt ab, lässt sich später immer noch nach oben korrigieren. Leckereien vom Tisch sollten auf jeden Fall tabu sein und Belohnungshappen müssen ebenfalls wohldosiert werden. Ziehen Sie Trainingsleckerchen ruhig von der eigentlichen Tagesration ab oder planen Sie diese direkt mit in die Tagesmenge ein. So verlieren Sie nicht den Überblick. Außerdem benötigen ältere oder kastrierte Berner Sennenhunde ebenfalls angepasste Fütterungsmengen.

Bedenken Sie bitte Folgendes: Dick und rund wird der Berner Sennenhund bei ungesunder Ernährung schnell. Die Pfunde wieder loszuwerden ist jedoch ein mühsames und langwieriges Unterfangen. Setzen Sie Ihren Hund allerdings bitte nie auf eigene Faust auf Diät, sondern immer in Absprache mit einem Tierarzt, der einen Ernährungsplan mit Ihnen erstellt. Sie sollten Ihren Berner Sennenhund ebenfalls zum Arzt bringen, wenn er Ihrer Meinung nach zu dünn sein sollte. Vielleicht ernähren Sie ihn falsch oder Nährstoffe werden nicht richtig aufgenommen oder verwertet. Es könnte jedoch genauso eine Krankheit dahinterstecken oder ein Befall mit Parasiten!

So vermeiden Sie Übergewicht beim Berner Sennenhund

  • Gehen Sie täglich ausgiebig spazieren
  • Vielleicht haben Sie beide Spaß an einer Hundesportart, die den Berner fordert (Dogcarting, Mantrailing, Zughundesport o.Ä.)
  • Sorgen Sie auch daheim und im Garten für ausreichend körperliche und geistige Beschäftigung
  • Füttern Sie angemessene Portionen und kontrollieren Sie das Gewicht des Hundes regelmäßig um Veränderungen festzustellen
  • Wenig Leckereien füttern oder gegebenenfalls von der Tagesration abziehen
  • Besondere Ernährung von alten und kastrierten Hunden empfehlenswert (weniger energiereiche Kost)
  • Bei gierigen und verfressenen Hunden eine Lightvariante wählen, die bei gleicher Menge Futter, weniger kalorienreich ist
  • Füttern Sie gesunde, hochwertige und ausgewogene Kost

Woran erkenne ich, ob mein Berner Sennenhund ein gesundes Gewicht hat?

Um herauszufinden, ob Ihr Berner Sennenhund ein gesundes Gewicht hat, können Sie ganz einfach seine äußere Erscheinung begutachten, den Vierbeiner abtasten und natürlich auch wiegen. Letzteres geht natürlich am besten auf der Waage beim Tierarzt.

Einen Termin braucht es oftmals nicht, da die Waage häufig im Wartezimmer oder in der Nähe der Rezeption steht. Sie können einfach kurz in der Praxis vorbeischauen und nett fragen, ob Sie Ihren Vierbeiner wiegen können. Beim Tierarzt sollte der Hund sowieso vorgestellt werden, wenn Sie Übergewicht vermuten oder Ihr Berner Sennenhund zu schmal wirkt. Beides ist nicht förderlich für die Gesundheit und bedarf der Abklärung. Gleiches gilt, wenn Sie ernährungsbedingte Erkrankungen (z.B. Magen-Darm-Probleme oder Allergien) vermuten.

Mit den folgenden Fragen können Sie einen Überblick bekommen, ob Ihr Berner mit der optimalen Menge an Futter ernährt wird:

  • Hündin oder Rüde liegen mit ihrem Gewicht im Rahmen des Rassestandards?
  • Das Fell wirkt gesund, ist weich und glänzend?
  • Ihr Hund wirkt munter und ist gern aktiv?
  • Sie können die Rippen bei leichtem Druck gut ertasten?
  • Ihr Berner Sennenhund hat eine Taille, wenn Sie von oben auf ihn herabsehen? (Durch das Fell kann dies schwieriger zu sehen sein. Tasten Sie den Hund im Zweifelsfall ab.)
  • Geht die Bauchlinie im Seitenprofil ein wenig nach oben? Liegt also höher, als die Brust?
  • Ihr Hund hat keinerlei Hautprobleme, wie kahle, schuppige Stellen oder Haarausfall?
  • Es werden keine großen Mengen Kot abgesetzt und Ihr Berner muss auch nicht auffallend häufig?

Können Sie diese Fragen allesamt mit “Ja” beantworten, liegt das Gewicht Ihres Berner Sennenhundes vermutlich im Normalbereich und er ist weder zu dick, noch zu dünn.

Da Berner Sennenhunde etwas zu Gelenkproblemen neigen, sollte wildes Herumtoben, Treppensteigen und große Sprünge mindestens in den ersten 18 Monaten vermieden werden.

Auch Übergewicht wirkt sich nachteilig auf den Bewegungsapparat aus. Hat Ihr Vierbeiner bereits Probleme, wird der Tierarzt vermutlich empfehlen, den Hund etwas schlanker zu halten, um Schmerzen und große Belastungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.


Welches Futter eignet sich für den Berner Sennenhund?

Im Prinzip eignen sich viele Fütterungsarten für eine ausgewogene Ernährung des Berner Sennenhundes. Dabei ist es gar nicht so von Bedeutung, ob am Ende Trocken– oder Nassfutter im Napf des Vierbeiners landet.

Was ist besser? Nassfutter oder Trockenfutter?
Was ist besser? Nassfutter oder Trockenfutter?

Viel wichtiger ist, wie das Futter hergestellt wurde und welche Inhaltsstoffe auf der Zutatenliste stehen (siehe unten). Denn Marke oder Preis sind nicht immer ein zuverlässiger Indikator, wenn es um die Qualität geht. Auch das Budget des Halters spielt natürlich eine Rolle, zu welchem Futter am Ende gegriffen wird. Wobei bei der Qualität des Futtermittels eigentlich keine Kompromisse gemacht werden sollten. Immerhin leistet ein gutes Futter einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und langen Berner Sennenhund Leben. Das Beste sollte darum gerade gut genug sein.

Auch der persönliche Geschmack des Hundes spielt selbstverständlich eine Rolle bei der Auswahl. Normalerweise bevorzugen dabei Hunde immer erstmal das, was sie bereits kennen. Ein Welpe also beispielsweise das Aufzuchtsfutter vom Züchter. Eine angestrebte Futterumstellung sollte langsam vonstattengehen, um den Verdauungsapparat des Vierbeiners nicht zu belasten. Bei der Auswahl des richtigen Futters muss trotzdem hin und wieder etwas experimentiert werden, denn natürlich hat auch Ihr Berner Sennenhund Vorlieben und ihm mundet bei Weitem nicht alles. Natürlich bedeutet dies nicht, dass Sie etliche Marken durchprobieren sollen. Es ist immerhin noch kein Vierbeiner vor einem vollen Napf verhungert.

Im Gegensatz zu Katzen ist es sogar möglich, den Berner Sennenhund vegetarisch zu ernähren. Hundebesitzer, die sich ebenfalls vegetarisch oder sogar vegan ernähren, bevorzugen diese Variante oftmals auch für ihre tierischen Freunde. Im Fachhandel finden Sie dazu eine ganze Reihe von speziellen Produkten. Damit es nicht zu Mangelversorgungen kommt, sollten Sie diese Fütterungsvariante am besten mit Ihrem Tierarzt abklären. Es könnten Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa Kalzium, angeraten sein, damit Ihr Berner mit allem nötigen versorgt wird.

Der vegetarischen Ernährung des Berner Sennenhundes steht das Barfen gegenüber, bei dem hauptsächlich viel frisches Fleisch im Magen des Vierbeiners landet. Würden Sie dem Hund die Wahl überlassen, würde er diese Art vermutlich ganz klar favorisieren.


Was sind die Vorteile von Trockenfutter für den Berner Sennenhund?

Trockenfutter für Berner Sennenhund
Trockenfutter für Berner Sennenhund
  • Vorratshaltung von großen Säcken möglich
  • Leichte Lagerung
  • Wenig oder dezenter Eigengeruch
  • Reste lassen sich problemlos beseitigen
  • Hoher Energiegehalt, darum sind geringere Futtermengen ausreichend
  • Oft etwas kostengünstiger als Nassfutter
  • Leicht portionierbar
  • Als Belohnungs- oder Trainingshappen einsetzbar
  • Als Proviant für Reisen oder Ausflüge mit dem Hund geeignet
  • Weniger Verpackungsmaterialien (umweltfreundlicher) im Vergleich zu Dosen und Co.
  • Kleinere Mengen machen den Berner bereits satt

Gibt es Nachteile bei Trockenfutter?

  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Gesteigerter Flüssigkeitsbedarf nach dem Fressen. Nachteil bei ohnehin schon trinkfaulen Hunden.
  • Konservierungsstoffe häufig enthalten
  • Für Senioren, Hunde mit Zahnproblemen und Welpen oft schwieriger zu kauen.
  • Unter Umständen frisst der Berner Sennenhund mehr Trockenfutter, als er braucht, da ein Sättigungsgefühl oft erst verzögert eintritt, nämlich wenn die Brocken im Magen aufquellen.
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt oft zu wünschen übrig
  • Vermehrter Kotabsatz bei vielen Füllstoffen

Welches Trockenfutter ist für den Berner Sennenhund zu empfehlen?

Trockenfutter für Berner Sennenhund
Ein gutes Trockenfutter für Berner Sennenhund: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Berner Sennenhund mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für den Berner Sennenhund zu empfehlen?

Nassfutter für Berner Sennenhund
Gutes Nassfutter für Berner Sennenhund: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Berner Sennenhund?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Kann ich meinen Berner Sennenhund barfen?

BARF mag als etwas sehr Neumodisches und eine etwas ausgefallene Fütterungsmethode anmuten, dabei war sie bis vor ein paar Jahrzehnten die einzige Möglichkeit, seinen Hund zu ernähren.

Kommerziell hergestelltes Futter für unsere vierbeinige Lieblinge gibt es nämlich noch gar nicht so lange. Zuvor bekam der beste Freund des Menschen eben fleischige Knochen, Eier, Milchprodukte, Gemüse und andere Lebensmittel aus Herrchens eigener Küche in den Napf. Roh und manchmal auch gekocht oder sogar (entgegen der heutigen Empfehlung) gewürzte Essensreste.

BARF Futter als Alternative
BARFen als Alternative zu Nass- und Trockenfutter.

BARF wird heute von vielen Hundefreunden jedoch wiederentdeckt. Wofür diese vier Buchstaben genau stehen, ist nicht eindeutig geklärt und es gibt verschiedene Theorien. Zudem kommt der Begriff ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum. In Deutschland übersetzt man BARF gerne mit “Biologisch artgerechte Rohfütterung“, womit das Konzept dieser Fütterungsvariante klar umrissen wird. Denn wer seinen Berner Sennenhund barft, der verfüttert ausschließlich rohe Komponenten: Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst, aber auch Kräuter, Milchprodukte, Eier und vieles mehr. Selten werden auch gekochte Speisen angeboten. Dabei macht Fleisch etwa 80 % der Fütterungsmenge aus. Die restlichen 20 % sind pflanzliche Inhaltsstoffe und weitere Zutaten.

Woher kommen die Zutaten für das BARFEN
Woher kommen die Zutaten für das BARFEN

Wer seinen Berner Sennenhund barfen möchte, sollte im Umgang mit tierischen Produkten nicht zimperlich sein. Denn nahezu alles vom Tier darf verwerten werden und im Fressnapf landen: Knochen, Muskelfleisch, Magen, Herz, Hufe, Blut, Knorpel usw. Ein guter Metzger ist unerlässlich bei der Rohfütterung, er wird Sie mit allem Nötigen versorgen, damit Abwechslung im Napf herrscht und es nicht zu einer einseitigen Ernährung Ihres Berner Sennenhundes kommt. Es gibt sogar mittlerweile Onlineshops, die sich auf das Barfen spezialisiert haben und Ihnen die Produkte bequem direkt zu Ihnen nach Hause liefern. Zur Vorratshaltung von fleischigen Bestandteilen sollte eine große Gefriertruhe oder ein Gefrierschrank vorhanden sein.

Wer an BARF interessiert ist, sollte sich in die Thematik einlesen und einen Futterplan für seinen Berner Sennenhund erstellen. Natürlich können Sie diesen auch mit dem Tierarzt vorher abstimmen oder Sie fragen den Züchter um Rat. Einmal eingelesen, ist es jedoch gar nicht so schwer, seinen Berner Sennenhund gesund zu ernähren und seine Mahlzeiten selbst zusammenzustellen. Außerdem wissen Sie immer, was genau da eigentlich im Magen Ihres Hundes landet.

Füllstoffe und andere unerwünschte Komponenten jedenfalls nicht. Barf eignet sich darum prima für Allergikerhunde, bei denen das industriell gefertigte Futter Unverträglichkeiten hervorruft.

Vorteile der BARF-Ernährung

  • Sehr abwechslungsreiche Ernährung
  • Alle Futterbestandteile sind bekannt
  • Farb- und Konservierungsstoffe suchen Sie vergebens
  • Futter wird gut und nahezu vollständig verwertet
  • Geringe Kotmengen, da keine Füllstoffe vorhanden sind
  • Artgerechte Ernährung für den Berner Sennenhund
  • Barfen ist preislich nicht teurer, als industriell hergestelltes Futter
  • Mundgeruch und Zahnstein werden reduziert

Nachteile der BARF-Ernährung

  • Vorratshaltung gestaltet sich unter Umständen schwierig (je nach Platzangebot) Eine große Gefriertruhe ist optimal
  • Mangelerscheinungen oder Überversorgungen können auch beim einseitigen Barfen auftreten
  • Einlesen ins Thema ist darum sehr wichtig, damit alle Komponenten perfekt auf den Berner Sennenhund abgestimmt werden
  • Eine Ansteckung mit Bakterien, Parasiten oder anderen Erregern ist zwar sehr selten, kann bei der Rohfütterung jedoch vorkommen
  • Nicht alle Komponenten, die Sie für das Barfen benötigen, sind im Supermarkt um die Ecke erhältlich. Ein vertrauensvoller Metzger versorgt Sie jedoch gern mit allem Nötigen.

Wie erkenne ich hochwertiges und gesundes Futter für den Berner Sennenhund?

Die Auswahl an Hundefutter im Tierfachgeschäft ist schier unüberschaubar. Auf bunten Packungen, Dosen und Säcken wird uns jedes Produkt als das beste und als genau auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmte Mischung angepriesen. Wer sich auf die Versprechungen der Hersteller verlässt, ist jedoch meist verloren. Lesen Sie besser das Kleingedruckte, nämlich die Liste mit den Inhaltsstoffen. Als Faustregel gilt hier: Je kürzer und verständlicher diese ist, umso besser ist oft das Futter.

Außerdem können Ihnen diese Tipps helfen, ein gutes und hochwertiges Produkt für die Ernährung Ihres Berner Sennenhunds auszuwählen:

– Hauptbestandteil sollte immer Fleisch sein
– Knackiges Obst und Gemüse sind auch verarbeitet worden
– Fisch ist ebenfalls gut geeignet
– Kein Fisch- oder Tiermehl
– Keine Schlachtabfälle
– So wenig Füllstoffe wie möglich (Getreide!)
– Kein Zucker
– Am besten keine Konservierungsstoffe, Aromastoffe oder Farbstoffe
– Angereichert mit wichtigen Fetten, wie Omega 3 und Omega 6
– Mineralstoffe und Aminosäuren sind wichtig
– Sämtliche Inhaltsstoffe (auch Nebenerzeugnisse) sind ausführlich und verständlich aufgelistet

Übrigens: Nicht immer ist der Preis eines Produkts ein Garant für gutes Hundefutter und somit eine gesunde Ernährung des Berner Sennenhundes. Teure Futtermittel sind nicht immer automatisch besser oder hochwertiger als ein anderer Artikel. Am besten, Sie vergleichen die Zutatenlisten von Hundefuttern der gleichen Preiskategorie.

Wo kann ich mich über das BARFen informieren?

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter Mehr Infos…

Einen guten Überblick über das BARFen gibt diese kleine Broschüre zu einem günstigen Preis:

Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps. Inhalt: – Vorwort – Zur Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF – Fasten – Ernährungspläne – Futtermittelliste – Fleisch und Knochen – Gemüse und Obst – Getreide – Milchprodukte – Öle und Fette – Kräuter – Sonstige Futtermittel – Wasser – Nahrungsergänzung – muss das sein? – Vitamine – Mineralien – Umstellen auf BARF – Entgiftung? – Parasiten – Noch offene Fragen – Für die Taschenrechner-Fütterer – Bezugsquellen – Weitere Infos zu B.A.R.F. – Literaturempfehlungen

Mehr Infos zum BARFen hier.


Worauf gilt es sonst noch bei der Ernährung des Berner Sennenhundes zu achten?

Egal, welche Fütterungsart Sie für Ihren Berner Sennenhund bevorzugen. Achten Sie darauf, nicht zu einseitig zu füttern und bieten Sie etwas Abwechslung im Napf. Dies freut nicht nur Ihren Vierbeiner, sondern sorgt gleichzeitig für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Wer nämlich stur eine Futtersorte kauft und verfüttert, riskiert unter Umständen nicht nur eine Mangelversorgung, wenn bestimmte Nährstoffe fehlen oder zu niedrig dosiert sind. Es kann gleichfalls auch zu einer Überversorgung mit bestimmten Bestandteilen kommen, da die Inhaltsstoffe ja stets die gleichen bleiben. Beide Varianten wirken sich selbstverständlich negativ auf die Gesundheit des Berner Sennenhundes aus.

Begleiterscheinungen einer wenig ausgewogenen Ernährung sind manchmal Fellprobleme, wie beispielsweise Haarausfall oder stumpfes Fell, Juckreiz, Organschäden, Allergien oder andere unwillkommene Nebenwirkungen. Eine falsche Ernährung des Berner Sennenhundes wird oftmals erst sehr spät erkannt, da Symptome erst nach Jahren auftreten können und dann häufig anderen Ursachen zugeordnet werden. Immerhin bekam der Hund das Futter ja schon jahrelang, also kann es nicht daran liegen. Doch! Trotzdem werden bei Verdauungsstörungen oder häufigem Kratzen andere Ursachen vermutet. An eine Unverträglichkeit denken Halter und Tierarzt oftmals nicht.

Es kann sehr langwierig werden, den Auslöser für eine Futterallergie zu finden. In kommerziell hergestellten Futtersorten finden sich nämlich etliche unzureichend gekennzeichnete Inhaltsstoffe. Eine wochenlange Ausschlussdiät findet allerdings manchmal den Übeltäter. Bringt diese Auslese nicht den gewünschten Erfolg oder gestaltet sich als zu langwierig, wird bisweilen auch direkt auf ein Futter mit wenig Allergiepotenzial umgestellt oder das Barfen empfohlen. Hier wissen Sie immerhin ganz genau, was im Napf landet.


Welches Futter benötigen Berner Sennenhund Welpen?

Wenn Sie den Welpen beim Berner Sennenhund Züchter abholen, erhalten Sie in vielen Fällen eine Ration des gewohnten Futters gleich mit. So sind Sie für die ersten Tage bestens versorgt und die Eingewöhnung im neuen Zuhause fällt dem kleinen Berner leichter. Außerdem kann eine abrupte Futterumstellung sowieso zu unerfreulichen Begleiterscheinungen (wie beispielsweise Durchfall) führen. Lassen Sie sich also vom Züchter beraten, welches Futter er für seine Welpen am geeignetsten hält und womit er gute Erfahrungen gemacht hat. Sie können später immer noch die Marke oder Fütterungsart wechseln, sofern dies gewünscht wird.

Wenn Sie dies vorhaben, so gehen Sie behutsam vor, um den Verdauungstrakt des Welpen nicht zu strapazieren. Ersetzen Sie das gewohnte Futter schrittweise und über mehrere Tage hinweg, indem der Anteil der neuen Sorte nur langsam gesteigert wird. Achten Sie darauf, den Welpen immer mehrmals täglich zu füttern. Sein Magen ist zwar zu Beginn noch sehr klein und der Berner Welpe darum auch schneller satt, allerdings bekommt er schon nach kurzer Zeit wieder Hunger. Mehrere kleinere Mahlzeiten sind deshalb besser. Der ausgewachsene Berner Sennenhund ist hingegen mit 1-2 Fütterungen am Tag vollkommen glücklich.

Achten Sie bei der Ernährung Ihres Berner Sennenhund Welpen außerdem darauf, dass die Kost nicht zu energiereich ist. Ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis ist hingegen sehr wichtig. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Hund zu schnell wächst, was nachteilig für seine Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat ist. Vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Mineralien- und Vitaminpräparate. Sie sind bei einer gesunden Ernährungsweise nicht nötig und sollten nur bei spezieller Indikation und in Absprache mit einem Tierarzt oder Züchter verabreicht werden.

Berner Sennenhund Welpe Futter
Welches besondere Futter braucht ein Berner Sennenhund Welpe?

Womit füttere ich meinen alten Berner Sennenhund? – Besondere Ansprüche bei Senioren

Die Bedürfnisse des Hundes ändern sich im Alter. Vierbeinige Senioren werden etwas ruhiger und schlafen und dösen nun häufiger als früher. Zwar haben immer noch viele Berner Sennenhunde Freude an Bewegung, allerdings ist ihr Pensum schneller erreicht und sie benötigen längere Phasen der Erholung. Wer das gewohnte Futter nun weiterhin in der gleichen Menge in den Napf füllt, riskiert bei seinem Berner Übergewicht, was sich wiederum negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung des Hundes auswirken kann.

Wenn Sie also erste Anzeichen an Ihrem Berner Sennenhund entdecken, dass er nun gemütlicher wird und in die Jahre kommt, so kalkulieren Sie seine Futterration erneut oder steigen Sie auf bekömmliches Seniorenfutter um. Sie können auch Ihren Züchter nach geeigneter Kost fragen oder beratschlagen sich mit einem Tierarzt. Letzteres gilt insbesondere, wenn bereits gesundheitliche Probleme vorliegen.

Immerhin kommt es mit zunehmendem Alter vermehrt zu Gelenkproblemen, Kreislauferkrankungen, Nierenleiden oder Ähnlichem, die oftmals eine spezielle Diät zur Folge haben. Auch der Stoffwechsel arbeitet langsamer als zuvor. Produkte mit weniger Fett- und Energiegehalt sind nun genau richtig. Zudem sollte weniger Phosphor im Futter enthalten sein. Besonders gut sind allerdings reichlich Ballaststoffe sowie generell besonders leicht verdauliche Futtersorten. Sie helfen der trägen Verdauung. Ebenfalls hat es sich als hilfreich erwiesen, dass Trockenfutter vor dem Verzehr etwas anzufeuchten. Die harten Brocken können so von Ihrem alten Berner besser gekaut und verdaut werden. Allgemein wird weichere Kost nun sowieso vorgezogen.


Brauchen kastrierte Berner Sennenhunde anderes Futter?

Eine Kastration greift in den natürlichen Hormonhaushalt der Hunde ein. Dadurch neigen einige Vierbeiner tatsächlich etwas vermehrt zu Übergewicht. Hündinnen sind sogar etwas häufiger von diesem Problem betroffen, als kastrierte Rüden. Aufgrund des Eingriffs verlieren einige Berner etwas an Bewegungslust und auch der Appetit kann sich ändern. Natürlich bleibt der Nährstoffbedarf genauso hoch wie vor der Operation, allerdings sorgt die Kombination “guter Appetit” bei “weniger Bewegung” zum Ansetzen von fiesen kleinen Extrapölsterchen. Dies gilt es der Gesundheit zuliebe unbedingt zu vermeiden.

Futter Berner Sennenhunde
Benötigen Berner Sennenhunde anderes Futter als andere Hunderassen?

Im Fachhandel finden Sie darum Spezialfutter, welches auf die Bedürfnisse von kastrierten Hunden exakt zugeschnitten ist. Sie können auch eine kalorienreduzierte Light-Variante wählen, die weniger energiereich ist. Wer dem Berner Sennenhund das bisherige Futter allerdings nicht verwehren möchte, kann die gewohnte Menge einfach ein wenig reduzieren und dem verminderten Bewegungsdrang anpassen.

Daneben gilt es weiterhin für ausreichend Spiel, Beschäftigung und Bewegung zu sorgen, um Übergewicht beim Berner Sennenhund zu vermeiden. Animieren Sie Ihren Hund regelmäßig und gehen Sie lange und ausgiebig spazieren.


Vorsicht giftig! – Was sollte nicht im Futternapf landen?

Der Hund ist seit Jahrtausenden treuer Begleiter des Menschen. Er hat seine Fressgewohnheiten dementsprechend ein Stück weit auf die veränderten Lebensbedingungen in der Nähe seiner Zweibeiner umgestellt. Trotzdem kann und sollte der Berner Sennenhund keine Lebensmittel konsumieren, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Vieles, was für uns und unsere Gesundheit wichtig und wertvoll ist, kann für den Berner völlig unverträglich oder sogar giftig sein.

Widerstehen Sie also der Versuchung und den traurigen Blicken Ihres hübschen Schweizers und füttern Sie ihm nichts vom Tisch. Auch, wenn er noch so lieb oder aufdringlich bettelt. Viele gekochte und gewürzte Speisen sind für Vierbeiner nicht bekömmlich und sollten darum auch nicht als besonderer Happen zwischendurch angeboten werden. Wer seinen Berner Sennenhund mit frischen Speisen verwöhnen möchte, sollte sich über BARF informieren oder ausschließlich für den Hund geeignete Gerichte kochen und verfüttern.

Folgende Lebensmittel sollten nicht im Napf des Berner Sennenhundes landen. Die Liste ist keinesfalls vollständig, sondern spiegelt nur einige der wichtigsten und für den Hund ungesunden Speisen wider:

Schokolade als Leckerlie ist absolut Tabu.
Schokolade als Leckerlie ist absolut Tabu.
  • Schokolade und andere Süßigkeiten
  • Nüsse (vor allem Mandeln)
  • Avocado
  • Weintrauben (auch Rosinen)
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Koffein
  • Alkohol
  • Gekochte Knochen (Ernsthafte Verletzungen möglich wegen Splittergefahr!)
  • Aubergine
  • Rohes Schweinefleisch
  • Scharfe Gewürze
  • Chili/Peperoni/Jalapeno
  • Rohe Kohlsorten
  • Obstkerne und -steine
  • Kuhmilch und diverse andere Milchprodukte können Durchfall verursachen

Falls Ihr Berner Sennenhund mal eine Weintraube oder Nuss frisst, die Ihnen auf den Boden fällt, ist noch kein Grund zur Panik angesagt. So schnell wird es den kräftigen Schweizer nicht umhauen. Einige der hier aufgelisteten Lebensmittel sind zwar wirklich sehr giftig, andere allerdings in kleinen Mengen durchaus noch verträglich. Beachten Sie allerdings, dass dies kein Freischein ist, solche Sachen anzubieten. Vergiftungen können auch sehr schleichend entstehen, wenn bestimmte Stoffe regelmäßig aufgenommen werden.

Beobachten Sie den Berner Sennenhund dabei, wie er etwas Giftiges oder Unbekömmliches frisst (neben Lebensmitteln auch Dünger, Putzmittel, Pflanzen usw.), fahren Sie sofort in die nächstgelegene Tierarztpraxis und fragen Sie den Tierarzt um Rat. Er kann lebensrettende Maßnahmen einleiten und Schlimmeres verhindern. Es zählt tatsächlich manchmal jede Sekunde, wenn es um eine Vergiftung geht.

Achtung bei rohem Schweinefleisch!

Rohes Schweinefleisch Berner Sennenhund
Im rohen Schweinefleisch kann das sehr seltene, aber dafür umso gefährlichere Aujetzki-Virus enthalten sein. Bitte kein rohes Schweinefleisch füttern!

Wer seinem Berner Sennenhund Schweinefleisch anbieten möchte, sollte dies nur absolut vollständig durchgegart verfüttern. Im rohen Fleisch kann nämlich das sehr seltene, aber dafür umso gefährlichere Aujetzki-Virus enthalten sein. Dieser Krankheitserreger gehört zur Familie der Herpes-Viren und ist für den Menschen absolut unbedenklich.

Gleiches gilt leider nicht für den Hund. Bei ihm führt eine Infektion immer zum Tode, und das in kürzester Zeit. Es gibt keine Heilung. Das Virus ist beim Vierbeiner Auslöser der sogenannten Pseudo-Wut, weil die Symptome der Erkrankung denen der echten Tollwut sehr ähnlich sind.

Hundefutter Testsieger von Stiftung Warentest bei Amazon.de

Welches Futter bekommt Ihr Berner Sennenhund? Welches Berner Sennenhund Futter können Sie empfehlen, bzw. welche Ernährungstipps haben Sie? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

 

2 Gedanken zu „Berner Sennenhund Ernährung und Futter – So bleibt Ihr Hund gesund

  1. Hallo ,
    das Thema Futter hat mich sehr interessiert, da ich davon ein Lied singen kann. Als wir Bruno holten, er kam vom Bauernhof, hatte er alles mögliche zum Fressen bekommen und hatte Durchfall. Alles was wir ihm angeboten hatten vertrug er nicht . Wir wollten beim Trockenfutter bleiben und probierten viele hochwertige (teure) im Handel und in Internet angebotene Trockenfutter aus. Doch der Durchfall wurde immer schlimmer .. so schlimm dass wir mehrere Wochen in tierärztlicher Behandlung waren und er mit Tierarzt-Spezialfutter gefüttert wurde. Bis es dann endlich besser wurde. Vorsichtig hab ich dann Sensitiv-Futtersorten ausprobiert. Doch auch da hat er drauf reagiert, auf was weiss ich bis heute nicht. Bis wir dann in einen neue Hundeschule gingen und dort wurde uns das Vollmer´s grosse Brocken angeboten…. Am Anfang war ich sehr skeptisch da es auch im Preis/Leistung verhältnis sehr günstig liegt (dachte mir dass kann nichts sein) . Doch die Probe die wir mitbekamen hat er sehr gern gefressen und vor allem .. keinen Dünnpfiff davon bekommen. Seit her ist jetzt fast ein Jahr her füttern wir das Vollmers. Er frisst es zwar nicht sooo gerne .. aber seine Tagesration frisst er dann schon, wenns auch erst am Abend ist. So bleibt er auch schön schlank …..;) Ab und zu bekommt er dann noch einen schönen grossen Kalbsknochen mit Fleisch zum nagen… Mit Barfen hab ich nun keine Erfahrung aber auch Angst es anzufangen und wieder mit der Verdauung von Bruno Probleme zu bekommen.

    liebe Grüße Petra

  2. Mein Berner bekommt -fast- ausschließlich Platinum Chicken seit seinem 6. Lebensmonat (er stinkt dann weniger als bei den anderen Sorten). Es ist ein qualitativ hochwertiges feuchtes “Trockenfutter”, welches sich zugleich hervorragend als Leckerlis eignet- und enthält entgegen der Glaubensrichtungen manch selbst ernannter Ernährungsexperten in Hundeschulen eine optimale Zusammensetzung. Bis zum 6. Lebensmonat bekam er das Puppy Futter. Da er sich viel bewegt, füttere ich oberhalb der Obergrenze (wohl eher eine Ausnahme). Er wiegt 42kg (liegt im oberen Drittel, was die Höhe betrifft) , was viele Züchtern zu wenig ist (sie wollen 7kg mindestens mehr). Ich finde ihn so super, er ist gesund, aktiv, agil und schlank, wie es sein soll (kein rollendes Fass).

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